DuRöhrer

Prangern Sie hier DuRöhrer, (un-)löbliche Musik, Heimrechnerspiele und sonstige unredliche Freizeitbeschäftigungen an!
Manuel Zuchtmann
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Re: DuRöhrer

Beitragvon Manuel Zuchtmann » 18.10.2018, 19:11

Werter Herr Gurtner

Vielen Dank für diesen Verschalt. Ich habe es allerdings nur für knapp zwei Minuten ausgehalten, dann musste ich mehrere Kübel voll erbrechen.

Hier sieht man wieder einmal die Folgen der sogenannten "modernen Erziehung":
Wer ist eigentlich für dieses verkommene Subjekt verantwortlich? Wann ist der Bengel zum letzten Mal gezüchtigt worden?
Vermutlich noch gar nie!

Ab ins Eisbad für mindestens zehn Stunden und dann für sieben Wochen in den Karzer bei Wasser und Brot und dreimal täglicher
Züchtigung. Dazu täglich 1000 Rosenkränze und 100 Seiten Bibel abschreiben. Vielleicht ist dann noch Hoffnung.
Bei Bedarf übernehme ich die Erziehung dieses Knabbuben gerne persönlich.

Konstruktive Vorschläge unterbreitend,
Manuel Zuchtmann

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Hans Gurtner
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Re: DuRöhrer

Beitragvon Hans Gurtner » 18.10.2018, 22:22

Geehrter Herr Zuchtmann.

Wenn ich für den Schaden aufkommen kann den ich Ihnen hiermit zufügte, so mache ich das natürlich gerne.
Bitte schreiben Sie eine Rechnung zusammen von den Lebensmitteln die Sie durch meine Schuld erbrachen.
Dieser kleine Satansbraten lebt wie mir scheint alleine in einem Abbruchhaus. Der ist sicher von Zuhause ausgebrochen. Man sollte umgehend noch das Heer verständigen um den Teufel wieder einzufangen und hernach einer Pfarrei zwecks liebevoller Züchtigung zu übergeben.
Man müsste ihm die von Ihnen genannte Erziehung angedeihen lassen, und nebenbei hätte der Bub sicher eine große Freude daran täglich den Kirchen Boden raus zu wischen und mit der Wurzelbürste zu polieren.
Dann würden ihm diese Flausen schon vergehen, wenn er nach getaner Arbeit um 23 Uhr zwischen den Kirchenbänken vor Erschöpfung einschlafen würde.
Wenn meine Buben nicht spurten und frech waren, so mussten diese mit der Schaufel hinter dem Hof 5 Meter tiefe Löcher ausheben.
Wenn sie dann da unten 10 Vaterunser beteten, habe ich ihnen die Leiter runter gelassen.

Meine Hose, den roten, und den blauen Socken von der Wäscheleine nehmend, Hans Gurtner.
:Bibel

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Re: DuRöhrer

Beitragvon Manuel Zuchtmann » 18.10.2018, 23:36

Werter Herr Gurtner

Besten Dank für Ihr freundliches Angebot. Ein Schadenersatz ist aber nicht mehr nötig, weil ich den entsprechenden Betrag bereits von der
Summe abgezogen habe, die für die Verpflegung meines Weibes und meiner Buben vorgesehen ist.

Was den Rotzlöffel betrifft, so halte ich Ihren ergänzenden Vorschlag für sehr sinnvoll.
Wie bereits erwähnt, übernehme ich auch gerne persönlich seine Erziehung.

Ich lebe zwar in städtischen Verhältnissen, verfüge aber in meinem knorken Eigenheim über alle dazu notwendigen Einrichtungen:
- Karzer mit drei Zellen und der Möglichkeit zur Ankettung
- das bereits anderweitig erwähnte Becken für Eisbäder
- speziell eingerichteter Züchtigungsraum mit allen notwendigen Instrumenten
- tiefe Sandgrube im Garten zum Löcher graben
- Kammer mit rauhem Holzboden für kniende Gebete

Sie sehen, es fehlt an nichts!

den Karzer überprüfend
Manuel Zuchtmann

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Re: DuRöhrer

Beitragvon Hans Gurtner » 21.10.2018, 18:22

Werter Herr Zuchtmann.

Sie leben in städtischer Umgebung ? Ist es da nicht viel schwieriger die Kinder im Zaum zu halten und brave redliche Christenmenschen aus ihnen zu machen ?
Die Verlockungen sind doch um vieles höher als im Dorf, wo noch jeder auf jedem seine Kinder schaut, und notfalls züchtigend eingreifen kann.
Oft schon habe ich einem Fratzen aus dem Dorf die Zigarette aus dem Mund geschlagen, oder es gezüchtigt wenn einer die Schuhbänder offen trug.
Da würde man doch in der großen Stadt seine Probleme bekommen, so befürchte ich.
Doch eine wichtige Frage nagt noch an mir.
Welche Arten der Züchtigung sind bei Ihnen in der Stadt erlaubt, und bei welcher bekommt man mit den Behörden Probleme ?
Dürfen Sie noch mit der Faust züchtigen ohne eine Anzeige zu riskieren ? Dürfen Sie sich auch noch der am Lande weit verbreiteten Züchtigung durch Scheit Knien bedienen, oder auch die Mais Methode anwenden bei welcher der widerspenstige Knabe auf Maiskörnern zu knien hat ?
All das ist bei uns in Tuttlingen noch erlaubt. Vielleicht gedenken auch Sie einmal einen prächtigen Hof nebst 700 Ar Ackerland zu erwerben.
Ihre Knaben hätten sicher auch eine große Freude an der Landarbeit, und die Dummheiten würden denen auch vergehen bei einem 16 Stunden Arbeitstag.

GOTT zum Gruße werter Herr Zuchtmann. Die Kappe ziehend, Hans Gurtner.
:Bibel

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Re: DuRöhrer

Beitragvon Manuel Zuchtmann » 22.10.2018, 00:11

Werter Herr Gurtner

Ihre Nachfragen sind nur zu berechtigt. Auf dem Lande wäre die Erziehung meiner Buben sicher einfacher.
Ich bin aber von Beruf Mathematiklehrer am redlichen Torquemada- Gymnasium. Dieses wurde von seinen knorken Gründern bewusst in
der Stadt angesiedelt, um auch der städtischen Jugend eine christliche Erziehung angedeihen zu lassen. Wir sehen uns als Missionare im
Land der Ungläubigen und Gottlosen! Für den HERRN ertragen wir alle Schwierigkeiten in Demut.

Was die Züchtigungen betrifft, so wende ich alle von Ihnen genannten Methoden an, sowohl als Vater und Vormund meiner Buben, als auch
als Lehrer. Probleme gibt es gelegentlich mit ein paar Hexen vom Jugendamt, die den Unterschied zwishen roher Gewalt, die ich
selbstverständlich striktestens ablehne, und liebevoller Züchtigung einfach nicht verstehen. Allerdings steht mir die Inquisition immer bei,
wenn diese Hexen zu frech werden.

Ich bleibe an dem Platz an dem mich der HERR gestellt hat, wie das ein keuscher Christ zu tun hat. Später, wenn meine Aufgabe hier erfüllt
ist, werde ich gerne aufs Land in einen Bauernhof ziehen und dort eine Anstalt für vom Weg abgekommene Jugendliche führen.


Der Herr segne Sie, werter Herr Gurtner!
Grüssend,
Manuel Zuchtmann

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Re: DuRöhrer

Beitragvon Hans Gurtner » 22.10.2018, 20:07

Wertester Herr Zuchtmann.

Als ich soeben Ihre werten Zeilen las brach ich hemmungslos in Tränen aus. Derlei Standhaftigkeit erlebte ich nur bei meinem Herrn Vater.
Auch er war der Meinung, dass ein Mann seinen angestammten Platz nicht verlassen sollte, und erst in der Pension darüber nachdenken sollte seinen Standplatz zu ändern, so es einen Sinn ergäbe auch weiterhin an der neuen Stelle züchtigend und missionierend eingreifen zu können.
Wenn Sie einmal in Pension gehen, so würde ich Ihnen gerne mein zweites Anwesen, ein schnikes Häuschen, gleich neben meinem Hof gratis für den Lebensabend überlassen. Sie könnten dann an den lauen Sommerabend im kurzen Hemd, bewaff,....also ich meine, ausgerüstet mit einem halbzoll Wasserleitungsrohr Streife gehen, und den Buben Zucht und Ordnung beibringen.
Auch bei uns im Dorf wächst die Zahl derer die auf SieRöhre vertreten sind und sich mit so grausigen Schmink und Andersherum Kanälen hervortun wollen. Pfui Teufel.
Mit immer noch von Ihrem werten Schreiben verweinten Augen die Absendetaste drückend, und die Kappe vor Ihnen und Ihrer Standhaftigkeit ziehend, Hans Gurtner.
:Bibel

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Re: DuRöhrer

Beitragvon Manuel Zuchtmann » 22.10.2018, 22:55

Hochverehrter Herr Gurtner

Auch mir haben Ihre warmen Worte die Tränen der Rührung in die Augen getrieben.
Es ist eine Wohltat und eine Erquickung für mich, mit einem so keuschen Christen wie Ihnen auf diesem Brett plaudern zu können.

Ich hoffe, auch Sie erfahren immer wieder Stärkung im Glauben. Wir redlichen Christen haben es ja heutzutage nicht leicht. Aber der Lohn
des HERRN wird für uns dereinst unermesslich sein. Halleluja!

Auch für Ihr grosszügiges Angebot für die Zeit nach meiner Pensionierung danke ich Ihnen bestens. Ich werde dereinst gerne darauf zurückkommen.
Das wird aber noch ein paar Jahre dauern. Bis dahin arbeite ich noch an meinem jetzigen Platz mit dem Rohrstock in der Hand an der Auferbauung des Reiches GOTTES.

Rohrstöcke wässernd und den Segen des HERRN für Sie erflehend
Manuel Zuchtmann

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Re: DuRöhrer

Beitragvon Hans Gurtner » 24.10.2018, 14:08

Höchst werter Herr Zuchtmann.

Wie recht Sie doch haben. Dieser Ort ist höchst wichtig für brave Christenmenschen. Recht geschaffen zum Austausch von Gedanken und Anregungen, und gleichzeitig stärkt es den Glauben, sprich den Karakter, (Unredlich Charakter) des frommen Mannes.
Wo, wenn nicht hier, könnte man die nötige Kraft sammeln um dem Leben auf dieser unredlichen Erdenscheibe zu trotzen.
Übrigens sollten wir dem HEILIGEN Tomás de Torquemada gedenken, welchem Sie Ihr wertes Gymnasium gewidmet haben.
Hatte er doch am 16 September seinen 520. Todestag. Ein Mann der Kirche wie man ihn heute leider nicht mehr findet.
Ich habe schon vorsorglich am 15 September abends 520 Kerzen für ihn entzündet. Also für jedes Jahr der Trauer eine Kerze.
Nebenbei habe ich 520 Tränen für ihn vergossen, und meine Familie hat 520 Kränze für ihn geflochten und Selbige mit Kranzschleifen verziert.

Die 9000 Europas hierfür habe ich mir im letzten Jahr vom Munde abgespart.

Meine Brennnessel Suppe zum Mahle richtend und die Kappe vor Ihnen ziehend, Hans Gurtner.
:Bibel

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Re: DuRöhrer

Beitragvon Manuel Zuchtmann » 24.10.2018, 22:22

Hochverehrter Herr Gurtner

Welch eine Freude, dass jemand des Hl. de Torquemada in so würdiger Weise gedacht hat. Dieser unschätzbare Heilige wird heute nur zu
oft vergessen. Wieviele Ketzerverbrennungen haben wir ihm doch zu verdanken!

Am Torquemada - Gymnasium feiern wir seinen Todestag natürlich jedes Jahr. Wenn es geht, besuchen wir mit der ganzen Schule ein Auto da Fe.
Dank meiner guten Verbindungen zur Inquisition lässt sich das oft machen. Diesmal war es leider nicht möglich. Sie hätten die enttäuschten
Gesichter der Knabbuben sehen sollen! Zum Trost hat jeder bei der täglichen Züchtigung 520 Extrahiebe mit dem Rohrstock bekommen.
Ausserdem fiel an diesem Tag der Unterricht aus und die Büblein beteten statt dessen den ganzen Tag auf einem kantigen Holzscheit
kniend den Rosenkranz. So sind sie doch auch auf die Rechnung gekommen.

In einem Buch über den Hl. de Torquemada lesend,
Manuel Zuchtmann

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Re: DuRöhrer

Beitragvon Hans Gurtner » 26.10.2018, 09:48

Hoch werter Herr Zuchtmann.

Als ich Ihre werten Zeilen las, bereute ich bitterlich nicht auch noch ein Knabbube zu sein welcher in Ihrer keuschen Schule die Schulbank drücke darf.
Sie sind einfach zu gut zu den Buben.
Meine Schulausbildung lässt leider zu wünschen übrig. Ich besuchte nur die damals üblichen 4 Klassen der Volksschule und nebenbei die Sonntagsschule und den Bibelkreis der Tuttlinger Jugend.
Eigentlich wollte ich das Kirchenrecht studieren um später im Vatikan als Kirchenjurist tätig zu sein. Leider bestand mein werter Herr Vater darauf dass ich eine Schuster Lehre beginne, weil wie er meinte, einer den Hof übernehmen müsse.

Einen Kranz auf sein Grab legend, und eine Kerze entzündend, Hans Gurtner.
:Bibel


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