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Eine Unredlichkeit sondergleichen

Verfasst: 28.12.2018, 23:35
von Herbert Dettmann
Werte Herrschaften!

Am 31. Dezember, dem Tag des Festes des heiligen Silvester, wird nicht dem Papst Silvester I. gedacht, sondern es werden Jugendliche, Atheisten und derlei Gesindel, wie schon viele Jahre zuvor auch, vermehrt auf den Straßen unterwegs sein, um mit Sprengstoff (sogenannte "Böller"), welcher zunächst angezündet wird, um sich her zu werfen, was redliche Rentner gefährdet. Zudem werden an jenem Tag Jahr für Jahr Unmengen an Feuerwerkskörpern gezündet.
Zudem wird von Jugendlichen, Atheisten und anderem Gesindel an Silvester vermehrt Drogen und Alkohol konsumiert.

Sapperlot, wie unredlich!

Deswegen fordere ich Sie, sofern sich ein volljähriger Mensch und kein Weib sind, auf: Gehen Sie an Silvester vermehrt auf Knabbubensttreife, um der Unredlichkeit ein Ende zu setzen, indem Sie Feuerwerkskörper, Alkohol, Drogen und andere unredliche Dinge konfiszieren und die Jugendlichen zu züchtigen.

Das Weib in der Küche beaufsichtigend,
Ihr Herbert Dettmann

Re: Eine Unredlichkeit sondergleichen

Verfasst: 31.12.2018, 20:15
von Hans Gurtner
Werte Gemeinde, werter Herr Dettmann.

Auch ich bin dieses Jahr wieder wild entschlossen den Dummbuben den Kampf anzusagen. Gerade 4 Stunden bleiben mir und meinem Knecht, sich zu rüsten. Dieses Jahr werden wir uns nicht einfach mit Mistgabeln und Sensen bewaffnen, nein, wir haben einen sehr, sehr, schlauen Plan ausgearbeitet, wie wir den Luderbuben zu Leibe rücken. Mein Knecht und meine Wenigkeit verkleiden uns als Böller Tschankie, (Redlich. Kracher Händler),
Ich habe bereits im Herbst präparierte Kracher hergestellt, welche wir den Luderbuben, und Radaubrüdern andrehen werden.
Wenn diese dann um Mitternacht zünden, dann fliegt den Bubdeppen der ganze Ramsch um die Ohren. Ich habe mir einen Plan dieser Kracher besorgt, und so gelang es mir die Verzögerung auszuschalten, so dass der Kracher noch in der Hand der Deppen kracht.
Werte Herrn, Ihr werdet es vielleicht schon morgen in den Tageszeitungen lesen, dass es wieder viele Kracher in den Griffel,...meinte Pranken der Dummbuben zerrissen haben wird. Der Herr gebe mir die Kraft die Holzkiste mit den 500 Krachern auf den Marktplatz schleppen zu können.

Den werten Herrn ein gesegnetes neues Jahr wünschend, dem Heiligen Papst Silvester gedenkend, und meinen Knecht einweisend. Hans Adam Gurtner.

Re: Eine Unredlichkeit sondergleichen

Verfasst: 31.12.2018, 20:40
von Rüdiger Falke
Werte Herren,
auch ich helfe gerne gegen diese Atheisten vorzugehen, die ebenso widerlich wie töricht sind. Ich werde heute Nacht Bibeln verteilen und Atheisten und Drogenabhängige mit dem Rohrstock eine Lektion erteilen.

So darf es hier nicht weitergehen!

Vorbereitend,
Rüdiger Falke

Re: Eine Unredlichkeit sondergleichen

Verfasst: 01.01.2019, 14:23
von Hans Gurtner
Werte Gemeinde.

Wie man an diesem Beispiel sehen kann war ich erfolgreich. Noch gestern prophezeite ich dies. Hier ein Beispiel meines Erfolges. Möge der HERR diesen Deppen läutern.
Den Verschalt einfügend, Hans Gurtner.
https://www.gmx.at/magazine/panorama/ob ... e-33489128 Eingefügt habend.

Re: Eine Unredlichkeit sondergleichen

Verfasst: 03.01.2019, 22:37
von Manuel Zuchtmann
Werter Herr Gurtner

Herzliche Gratulation zu Ihrem Erfolg! Sie stehen wirklich immer im Dienste der Redlichkeit.
Ich selber war an diesem Jahreswechsel ja zu Schweigeechserzizien im Kloster (wie Sie ja wissen) und konnte mich daher selber nicht
an dieser töften Aktion beteiligen. Nächstes Jahr bin ich aber wieder dabei.

Den Vorplatz des Hauses von Böllerrückständen säubernd,
Manuel Zuchtmann

Re: Eine Unredlichkeit sondergleichen

Verfasst: 04.01.2019, 23:50
von Hans Gurtner
Werter Herr Zuchtmann.

Um in der heutigen Zeit wirklich noch diesem inneren Fasten (Wortfasten) nachkommen zu können, muss man sich unbedingt in ein Kloster begeben.
Zuhause an meinem Hof eine Schweigewoche einzulegen, wäre in der Zeit um die Jahreswende unmöglich, da mir bei diesem Kracherärm jedesmal ein Seufzer entführe, und somit kein Schweigen möglich wäre.
Den Verschalt betreffend möchte ich noch erwähnen, dass es kein Kracher aus meiner Werkstätte war, welcher dem Dummpatz geschädigt.
Es war nur ein kleiner Scherz meinerseits. Sie wissen ja, dass ich diese Kracher ebenso verachte wie der HERR selbst.

Sie redlich grüßend, und das Nachtgebet sprechend, Hans Gurtner.