Youtuber (DuRöhrer)

Prangern Sie hier DuRöhrer, (un-)löbliche Musik, Heimrechnerspiele und sonstige unredliche Freizeitbeschäftigungen an!
Falk Krämer
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Youtuber (DuRöhrer)

Beitragvon Falk Krämer » 17.04.2017, 21:29

Werte Gemeinde,
ich möchte Ihnen folgenden Bericht nicht vorenthalten:
Zu Besuch bei einem DuRöhrer

Zu Besuch in einer Wohnsiedlung am Rande der Stadt Essen, NRW. In diesem Milieu wohnen Peter (42) und Isabell (37) Maurer mit ihrem Sohn Christian. Christian ist 17 Jahre alt, hat letztes Jahr die Sonderschule beendet und besucht jetzt eine Drogenberatungsstelle. Und: Christian ist DuRöhrer. Vor knapp acht Monaten outete sich Christian bei seinen Eltern, erzählte ihnen von seiner bis dahin geheim gehaltenen Verhaltensstörung. Seine Eltern hielten sein Verhalten erst für eine Phase, die bald vorübergehen würde, doch mittlerweile wissen sie: Sie haben ihren Sohn endgültig verloren.

Ich stehe vor der Eingangstür des Plattenbaus und suche mit ausgestrecktem Zeigefinger die Klingel mit der Aufschrift “Maurer”, klingele und nach wenigen Augenblicken öffnet sich mit einem langen Summen die milchige Haustür. Im Treppenhaus riecht es nach Essen und Urin. Einen Fahrstuhl besitzt dieser Wohnblock nicht, stattdessen muss ich die vielen Treppen bis in den 6. Stock des Gebäudes mühselig steigen. Im Türrahmen stehen Peter und Isabell Maurer und erwarten mich. Ich trete hinein und wir setzen uns ins Wohnzimmer auf ein durchgesessenes Sofa. Christian hat sich in sein Zimmer eingeschlossen, berichtet sein Vater Peter. “Ich weiß nicht, was er da schon wieder treibt.”

Auf einer alten Kommode stehen Fotos aus einer besseren Zeit, aus einer Zeit, in der Christian noch nicht DuRöhrer war und die Familie noch zusammenhielt. “Da muss er zwölf gewesen sein, der Christian”, sagt Peter und deutet auf das Bild. Christian steht da mit seinen beiden Eltern zusammen vor einem grauen und dunkelblauen Hintergrund; er in der Mitte, Peter und Isabell an den Seiten. Christian lacht. Es ging ihm noch gut zu dieser Zeit. Fünf Jahre später ist Christian DuRöhrer.

Auf einmal war alles anders:
“Es ging ja alles so schnell”, sagt Isabell mit etwas gedämpfter Stimme. “Erst spielte er noch mit seinen Freunden im Sandkasten, dann kam die Pubertät und plötzlich war er nicht mehr der Alte. Er veränderte sich mit jedem Tag ein bisschen mehr.” Christian war 15, als er sich outete und seinen Eltern gestand, dass er DuRöhrer ist. Die Überraschung war groß, war Christian doch bis dahin noch ein ganz normaler Junge gewesen, mit normalen Hobbys, normalen Interessen und normalen Freunden. Gerade bei Isabell saß der Schock tief: “Ich konnte erst mal zwei Tage lang nichts mehr essen, nachdem er mir das erzählt hatte. Ich war völlig fertig.” Doch auch Christians Vater Peter machte sich wegen des plötzlichen Wandels ernsthafte Sorgen: “Ich suchte zuerst den Fehler für den plötzlichen Ausbruch der Geistesstörung bei mir. Ich redete mir ständig ein, zu wenig für ihn dagewesen zu sein. Wenn ich öfter Zeit für ihn gehabt hätte, so dachte ich, wäre mein Sohn vielleicht normal geblieben.”

Doch wie ist es überhaupt soweit gekommen? Die ersten Symptome von Christians drohender Internetzabhängigkeit wurden schon vor einigen Jahren deutlich, er war damals erst 14. Peter erinnert sich: “Christian fing an, sich komisch zu verhalten. Er interessierte sich überhaupt nicht für Mädchen, wie es der Rest seiner Freunde tat. Wenn sie ausgingen, verkroch er sich meistens nur im Zimmer, schloss die Tür ab, war isoliert. Wir kamen gar nicht mehr an ihn heran.” Ab da wurden die Symptome immer deutlicher: Christian kleidete sich von Woche zu Woche immer femininer und wurde zunehmend sentimentaler.

Dann platzte die Bombe: “Als ich eines Tages die Zimmertür öffnete und Christian zum Mittagessen holen wollte, sah ich ihn vor seinem Computer sitzen und masturbieren. Auf seinem Bildschirm verkehrten gerade zwei Männer. Es war ein Schock, so etwas zu sehen.” Kurze Zeit darauf – Christian merkte, dass seine Lage aussichtslos war – gab er bekannt: Ich bin DuRöhrer!

Und wie ist es, einen DuRöhrer als Sohn zu haben? “Es ist furchtbar”, erzählt Isabell, “es hat sich sofort rumgesprochen. Seitdem werden wir auf der Straße immer schief angeguckt.”

Christian hat sich unterdessen aus der Wohnung geschlichen.

Doch wie lebt man überhaupt als DuRöhrer? Ich möchte mir Christians Kinderzimmer ansehen und dort nach Gründen für seine geistige Erkrankung suchen. Wir gehen durch den schmalen Flur, vorbei an der Küche und am Schlafzimmer der Eltern, bis wir schließlich zu einer Zimmertür aus braunem Eichenholz kommen – Christians Zimmer. Peter öffnet die Tür und wir gehen hinein. Auf den ersten Blick sieht der Raum so aus wie das typische Zimmer eines Teenagers: Der Schreibtisch ist voll, Plakate hängen an den Wänden, der Fernseher in der Ecke, Videos im Regal. Doch beim zweiten Hinsehen merkt man: Hier haust ein DuRöhrer!

Ich habe genug gesehen. Mir ist ohnehin schon schlecht und verlasse mit Peter und Isabell das Kinderzimmer. Ich verabschiede mich von den beiden Eltern und wünsche ihnen noch viel Glück mit ihrem DuRöhre-Sohn, rate ihnen gleichzeitig noch dazu, eine Klinik aufzusuchen, in der DuRöhrer und Homosexuelle untersucht und in 72% der Fälle sogar geheilt werden können.

Sie bedanken sich, dann bringen sie mich zur Haustür. Kurz bevor ich gehe, fällt mir noch ein Bild im Flur auf. Es zeigt Christian, wie er jetzt aussieht: Kurz geschorene Haare, Ohrring, enges Oberteil. In seinem Gesicht ist kein Lächeln mehr zu erkennen, kein Ausdruck. Christian hat ihn verloren, den Kampf gegen DuRöhre, und er weiß es.
Ihr Falk Krämer

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Re: Youtuber (DuRöhrer)

Beitragvon Markus Maier » 17.04.2017, 22:04

Werter Herr Krämer,

als ich Ihren Bericht las, überkam mich schrecklichste Übelkeit und ich eilte sogleich zu den Latrinen. Zu allem Überfluss verfehlte ich in der Dunkelheit die Einbuchtung und entleerte meinen Mageninhalt (es war ein keuscher, österlicher Wildschweinbraten) auf das Lieblingshandtuch meiner Hauszierde. Was hat sie doch geweint. Ich musste sie erst liebevoll züchtigen, damit dieses Gejammer aufhörte. Morgen ist glücklicherweise Waschtag.

Wie auch immer. Obgleich ich viel Erfahrung mit derlei Unrat habe, so schockiert mich das auf unerhörteste Weise. Können Sie den genauen Wohnort des Ketzers heraus finden, damit die Gemeinde diese fast unmögliche Missionierung wagen kann?

Fleischstücke zwischen den Zähnen herauspulend,

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Re: Youtuber (DuRöhrer)

Beitragvon Schnake » 19.04.2017, 19:51

Lieber Herr Krämer,
mich würde interessieren, wer den Artikel geschrieben hat. Immerhin wird darin das Wort "DuRöhre" verwendet.
...doch mittlerweile wissen sie: Sie haben ihren Sohn endgültig verloren.
...Christian noch nicht DuRöhrer war und die Familie noch zusammenhielt.
Es ging ihm noch gut zu dieser Zeit. Fünf Jahre später ist Christian DuRöhrer.
Überhaupt ist der Artikel gespickt mit Andeutungen, was ja lustig zu lesen aber nicht
unbedingt als "Seriös" zu bezeichnen ist.

Amüsiert,
Lucky

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Re: Youtuber (DuRöhrer)

Beitragvon Sabine K. » 23.04.2017, 13:21

Youtuber sind kewl. Ich wäre gerne so wie Bibi und Dagi. Und der ApoRed macht super Videos.

https://www.youtube.com/watch?v=6a98_z0r8oE

Bangend,
Sabine

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Re: Youtuber (DuRöhrer)

Beitragvon Salvatore » 23.04.2017, 14:34

Werte Gemeinde

Nun, nicht alles was auf Youtube zu sehen ist, kann man verwerflich nennen.
Da gibt es auch durchaus lehrreiches oder nostalgisches.
Ich denke da an Dokumentationen oder Spielfilme, die sonst nirgends mehr zu bekommen sind.
Soweit so ungut. Es gibt zweifelsohne gute Youtube-Produzenten, jedoch kann man vieles nur als Müll ansehen und die Ersteller dieser Produktionen nur als selbstdarstellerische Idioten (man verzeihe mir den Ausdruck) bezeichnen!
Aber, und das ist der Knackpunkt, sowohl Youtube als auch das restliche Internet kann ganz schnell zur Sucht werden. Mit einer Missionierung erreicht man nur das Gegenteil, ebenso mit Gewaltanwendung, also „Züchtigung“, wie Sie das zu bezeichnen belieben.
Man könnte sehr sehr langsam und vorsichtig, also fast unbemerkt von dem Süchtigen dessen Blickrichtung auf andere Dinge richten. Allerdings dürfte das Monate dauern und extrem viel Fingerspitzengefühl erfordern.
Ihnen jedenfalls, Herr Krämer möchte ich sagen, daß nach der Beschreibung (Masturbation vor laufendem Monitor) womöglich nicht ein Youtube-Kanal für dieses Verhalten verantwortlich ist, sondern z.b. zensiert. Denn diese Seite ist optisch wie Youtube aufgemacht, nur mit dem Unterschied, daß ausschließlich pornografische Inhalte zu sehen sind. Es sind mehrere zehntausend Pornofilme sowie Bilder und Texte einsehbar. zensiert ist für jedermann ohne Anmeldung oder Überprüfung einsehbar.
Ihnen Herr Maier kann ich nur den Rat geben, sich einmal gründlich von einem Internisten und einem Psychiater untersuchen zu lassen, denn wenn bei Ihnen bereits das lesen eines Textes Übelkeit verursacht, dann deutet dies auf eine Psychosomatische Störung hin.
Aber gute Ärzte können das in Griff bekommen.
Dafür, das bei Ihnen eine geistige Störung vorliegt, spricht auch, daß Sie Ihre Frau geschlagen haben und es nun als Züchtigung, möglicherweise sogar liebevoll, hinstellen, dies ist absolut typisch für Ihr Krankheitsbild.

Erklärend
Salvatore

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Re: Youtuber (DuRöhrer)

Beitragvon Sabine K. » 23.04.2017, 17:19

Hi Salvatore,

Zensierend und die Dirne für eine Woche verbannend

Gunnar Kirsch


Sehr gerne schaue ich mir Arte-Dokus auf Youtube an. Da, wo es immer um Ausserirdische und so geht und Hitler.
Sabine

Salvatore
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Re: Youtuber (DuRöhrer)

Beitragvon Salvatore » 23.04.2017, 21:14

Hallo Sabine
Natürlich gibt es viel bessere, aber zensiert ist der bekannteste und vor allem frei zugängliche.
Übrigens sind Arte-Dokus wirklich lehrreich und vor allem präziese recherchiert, was man von einigen anderen nicht behaupten kann.
Nun das 3.Reich ist, was Dokus betrifft mittlerweile ziemlich ausgelutscht, es sei denn, man würde irgend welche unbekannte Dokumente auffinden oder die Archive in den USA oder Rußland würden freigegeben. Aber Dokus über ferne Welten, Exoterristier und ähnliches sind immer interessant
Salvatore

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Re: Youtuber (DuRöhrer)

Beitragvon Die schöne Pilotin » 27.04.2017, 04:14

Werter Herr Salvatore,
Übrigens sind Arte-Dokus wirklich lehrreich und vor allem präziese recherchiert,
ich würde Ihnen gerne zustimmen, jedoch habe ich noch keine Doku auf diesem Kanal gesehen, die
Ihren beschriebenen Kriterien gerecht wird.
Von den UFO und Hitlerthemen abgesehen, die nur aus Verschwörungstheorien bestehen kommen dann noch die
"Sachthemen", die nur aus Halbwissen und sich ständig widersprechenden "Fakten" zusammengewürfelt sind..
Ob es die Mondlandung ist oder Astronomie oder einfache Physik: Es ist absolut nicht empfehlendswert, was dort gesendet
wird. Ich würde ganz ehrlich eher die "Sendung mit der Maus" oder "Löwenzahn" anschauen, wenn ich noch 17 wäre.
Aber Dokus über ferne Welten, Exoterristier und ähnliches sind immer interessant
Das widerspricht aber Ihrem eigenen Beitrag. Gerade von Ihnen hatte ich erwartet, dass Sie Naturwissenschaftlich
bewandert sind, hatten wir doch schon mal eine kleine Diskussion über die Navigation von Flugzeugen.

Etwas konfus in FL 310,
Ulli

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Re: Youtuber (DuRöhrer)

Beitragvon Markus Maier » 27.04.2017, 19:02

Meine lieben Kinderlein,

der Mensch wird niemals in der Lage sein zu fliegen und das muss er auch nicht, denn soetwas wie Außerirdische gibt es nicht. Glauben Sie nicht alles, was Ihnen Heiden und Atheisten in Ihr Hirn hineindämmern möchten.
Woher ich das weiß? Nun, werfen Sie doch einmal einen Blick in die Heilige Schrift!

Unfug widerlegend,

Markus Maier
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Re: Youtuber (DuRöhrer)

Beitragvon Falk Krämer » 01.05.2017, 01:45

Werte Gemeinde,

hier ein weiteres Bekenntnis eines DuRöhrers:
"Ich wache auf. Die Bettwäsche stinkt. Genauso wie meine Wäsche, die
überall in der Wohnung verstreut rumliegt.
Unter dem Kopfkissen gebrauchte Taschentücher. Ja, ich onaniere mehrmals täglich.
Meine Füße sind schwarz. Geduscht habe ich schon lange nicht mehr.

Mein erster Griff geht zum Händy. Ted2Go, Lisa83 und andere haben mir über Nacht 75
Nachrichten geschrieben: Hi wie gehts? Alles klaro? Finde dich klasse!...

Meine Freunde, die mich liken auf Youtube.

Ich stehe auf.
Die Fenster sind beschlagen vom Tabakteer, das Geschirr türmt sich im Spülbecken.
Die Glotze läuft rund um die Uhr. Auf ihr ein leerer Vogelkäfig, keine Zeit, den
mal zu entsorgen obwohl Pitty, der Wellensittich schon seit 2 Jahren tot ist.

Der Briefkasten quillt über. Ich zupfe nur noch von aussen einige Briefe hervor, wenn
ich vom Zigarettenholen komme. Meistens Bußbescheide, der Gerichtsvollzieher
klingelt schon lange nicht mehr.

Ja: Ich bin Youtuber, einer von euch. Bitte mögt mich."
Entsetzt,
Falk Krämer


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