Die Stellung des Weibes in der katholischen Kirche

(theologische und philosophische Fragen)
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Nepomuk Kaiser
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Re: Die Stellung des Weibes in der katholischen Kirche

Beitragvon Nepomuk Kaiser » 08.02.2016, 14:35

Weib Lampe,
gerade damit Weiber die Arbeit im Haushalt erledigen können, sollen sie sonst keiner Arbeit nachgehen. Sie sollen sich um die Kinder kümmern, kochen, die Wäsche waschen und noch viel mehr. Der Gatte hat währenddessen das Geld nach Hause zu bringen. Wenn Sie freiwillig alleine bleiben, verstoßen Sie damit gegen das Wort GOTTes, der uns unmissverständlich klar gemacht hat, dass wir uns zu vermehren haben. Hierzu ist allerdings der ekelhafte Akt der Unzucht notwendig, der aber nur während der Ehe vollzogen werden darf. Ihr Herr Vater soll also eines Tages einen schnieken Burschen für Sie aussuchen, der Sie ehelicht und dem Sie eine treue Dienerin sein können.

Sterneköche sind alles andere als weibisch, sind doch Weiber wegen ihres eingeschränkten Denkapparates nur dazu in der Lage, einfache Kost zuzubereiten. Prominente Köche hingegen zaubern stets wahre kulinarische Meisterwerke. Die berühmtesten Köche sind nicht umsonst immer Männer.

Belehrend,
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Re: Die Stellung des Weibes in der katholischen Kirche

Beitragvon Carola Lampe » 08.02.2016, 15:00

Hallo Herr Kaiser,

es ist heutzutage nun nicht mehr üblich, dass Frauen an Männer verheiratet werden. Zumindest in der westlichen Welt nicht mehr. Dafür haben sicher die Frauen auch gekämpft.
Und da ich nun einmal nicht gläubig bin werde ich bestimmt niemandem untertan sein. Soweit ich weiß ist dieses auch unter den katholischen Leuten nicht mehr üblich, scheinbar nur noch hier.
Den sechsuellen Aspekt lassen wir mal außen vor, der interessiert mich nicht.

Carola

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Re: Die Stellung des Weibes in der katholischen Kirche

Beitragvon Nepomuk Kaiser » 08.02.2016, 15:11

Frl. Lampe,
es ist heutzutage nun nicht mehr üblich, dass Frauen an Männer verheiratet werden. Zumindest in der westlichen Welt nicht mehr.
genau das ist das Problem. Wäre es noch üblich, dass mit Weibern so verfahren wird, wäre diese Welt ein besserer Ort. Stattdessen laufen überall halbnackte Dirnen herum.
Dafür haben sicher die Frauen auch gekämpft.
Und warum haben sie für etwas gekämpft, das in der Bibel so nicht vorgesehen ist? Weil Weiber nun mal dumm sind.
Und da ich nun einmal nicht gläubig bin werde ich bestimmt niemandem untertan sein.
Dann dürfen Sie sich schon mal auf den Schwefelsee freuen.
Soweit ich weiß ist dieses auch unter den katholischen Leuten nicht mehr üblich, scheinbar nur noch hier.
Unter allen Katholiken ist dies üblich. Sie müssen allerdings zwischen wahren Christen und den unlöblichen Pseudo-Christen unterscheiden.

Abermals belehrend,
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Re: Die Stellung des Weibes in der katholischen Kirche

Beitragvon Carola Lampe » 08.02.2016, 15:23

Hallo Herr Kaiser,

es rennen bestimmt nicht alle Frauen halbnackt durch die Gegend. Mich würde mal interessieren wie Sie auf die Annahme kommen, wo Sie sich aufhalten, wenn Sie nur nackerte Weiber sehen?
Die Welt wäre ein friedlicher Ort, wenn sich alle so akzeptieren würden wie sie sind. Dazu gehört auch die freie Glaubenswahl. Wenn sich Fundamentalisten nicht ewig an den Hals gehen.
Die Welt wäre ein friedlicher Ort wenn die Menschen teilen würden. Hier wird so viel an Nahrungsmitteln entsorgt und in Afrika wissen sie nicht, was sie essen sollen.
Diese Kriege im Namen des Glaubens, die Machtgier und die Geldgier der Menschen, das macht die Welt zu einem schlechten Ort.
Bestimmt nicht von Frauen, die ihr Leben selbstbestimmt führen sollen.

Was in der Bibel steht ist zu einer Zeit geschrieben worden, die man mit heute nicht mehr vergleichen kann. Vieles gilt als "nich bewiesen" und eine "Märchenstunde aus uralten Zeiten".

Naja, das Verheiratet werden ist wohl nur noch bei Fundamentalisten üblich. Und nicht wie Sie es beschreiben. Nicht mal katholische Pfarrer sehen das heute noch so. Und ja, ich habe nachgefragt.

Carola

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Re: Die Stellung des Weibes in der katholischen Kirche

Beitragvon Josef Gruber » 08.02.2016, 17:39

Fräulein Ampel,

Sie haben es immer noch nicht verstanden. Die Welt ist nicht der Ort, um den es geht. Hier ist alles vergänglich. Im Jenseits bleibt die unsterbliche Seele für immer. Wenn Sie es mathematisch betrachten, lohnt es sich, einen Krieg mit viel Leid und Schmerz zu führen, sobald man damit auch nur eine Seele retten kann. Selbst wenn dabei sieben Milliarden Menschen für 30 Jahre leiden würden, wären das immer noch nur 210 Milliarden Jahre Leid. Verglichen mit der unendlichen Ewigkeit ist das nichts. Was ist der Frieden wert, wenn er in ewigem Leid endet? Nichts ist er wert.

Das große Ganze betrachtend,
J. Gruber

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Re: Die Stellung des Weibes in der katholischen Kirche

Beitragvon Ferdinand Kittel » 11.12.2016, 05:55

Wert Herrn und Weiber,

Mir sind gerade ein paar Gedanken gekommen.
Was ich immer wieder erlebe in meinen Unterhaltungen zur Stellung des Weibes, ist, das man mich sehr schnell als frauenfeindlich ansieht. Was ich nicht verstehen kann, denn nichts liegt mir ferne.
Wäre ich denn zum Beispiel auch ein Vogelfeind, wenn ich der Meinung bin, dass es einen Vogel überfordern würde, ein Kreuzfahrtschiff zu lenken?
Oder ein Rinderfeind, wenn ich eine Kuh keinen Hammer schmieden lassen würde?
Als Tierfreund gilt immer jemand, der dafür sorgt, dass das Tier möglichst artgerecht leben kann.
Wieso ist das beim Weibe anders?
Wieso zwingt man die armen Frauen, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, wo es doch deutlich bekannt ist, dass sie eine Arbeit neben ihrer Pflichten als Eheweib überfordert?
Sind nicht denn eigentlich gerade die Menschen frauenfeindlich, die ein Weib zwingen, einer Tätigkeit nachzugehen, die sie offenkundig überfordert? Und sind nicht eher die Menschen Freunde des Weibes, die sich sorgen, dass eine Tätigkeit ein Weib überfordern könnte und es davor schützen wollen?

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Spr 26,5 Antworte dem Toren, wie es seine Dummheit verdient, damit er sich nicht einbildet, ein Weiser zu sein.

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Re: Die Stellung des Weibes in der katholischen Kirche

Beitragvon Shira » 11.12.2016, 09:21

Herr Kittel,

dass Frauen angeblich sofort überfordert sind wenn diese einer Arbeit nachgehen, muss nicht der Fall sein. Und mir ist kein Fall bekannt in dem eine Frau gezwungen wurde zu arbeiten nachdem diese ein Kind bekommen hatte (falls Sie dies meinen), im Gegenteil, die meisten Frauen wollen aus freier Hand anschließend einer Tätigkeit nachgehen.

verwirrt

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Re: Die Stellung des Weibes in der katholischen Kirche

Beitragvon Ferdinand Kittel » 11.12.2016, 17:31

Sehr geehrtes Fräulein Shira,

ich meine, eine Frau sollte gefälligst überhaupt keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, ob ein Kind da ist oder nicht. Wie kommen Sie denn überhaupt darauf, das ich mich auf die Geburt eines Kindes beziehe?
Aber da sie das Beispiel nennen, frage ich mich, wieso Frauen freiwillig ihr Kind bei Fremden lassen sollen wollten, wo doch die Mutter besser geeignet ist als irgendeine Kinderkrippe.
Wollen die Frauen das wirklich oder wird das mittlerweile nur von ihnen erwartet? Ich lese immer wieder Berichte, wo auf Frauen herumgehackt wird, die sich für Mann und Kind entscheiden und sich dafür rechtfertigen müssen, soll das dann etwa die hochgelobte Emanzipation sein?

Oft ist es ja auch so, dass sich die Überforderung nicht sofort bemerkbar macht. Niemand kriegt Lungenkrebs nach der ersten Zigarette, niemand hat sofort Diabetes nachdem er ein Stück Torte gegessen hat.
Aber sehen sie sich doch die Statistiken an:
Überall sieht man eine Zunahme psychischer Erkrankungen. Und Frauen sind insgesamt immer häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen als Männer. Depressionen haben zugenommen, Essstörungen, Angsterkrankungen. Sehen sie sich doch nur mal die Statistik an:

Bild

Des Weiteren verzeichnen wir auch eine besorgniserregende Steigerung der Geisteskrankheit Atheismus.
Die sogenannten Karrierefrauen sind auch so gut wie nie verheiratet, was deutlich zeigt, dass Frauen mit Erwerbstätigkeit und der Führung einer Ehe überfordert sind.

Ein weiterer Grund ist, dass es eben auch die Bibel vorsieht.
Paulus, Epheser 5, 22-24
Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, die er als seinen Leib erlöst hat. Aber wie nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen.
Paulus 1. Korinther 11, 9
Und der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen.
Was eben bedeutet, das Weib hat für den Mann da zu sein und für ihn zu sorgen.
Eva wurde als Gehilfin für Adam erschaffen
(1.Mose 2,18) "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen."
(Eph 5,23): "Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau."

Auch Petrus war der Ansicht (3. Petr 3,1): "Desgleichen sollt ihr Frauen euch euren Männern unterordnen." (siehe auch 1. Tim 2,11 / 1.Mose 3,6 oder Kol 3,18 usw.)
Der Heilige Thomas von Aquin (1225-1226):
"Die Frau ist ein misslungener Mann. (...) Der wesentliche Wert der Frau liegt in der Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen. (...) Mädchen entstehen durch schadhaften Samen."
Sie sehen, der Herr hat in seiner Weisheit die Rollen verteilt - warum sonst hätte er überhaupt zwei Geschlechter schaffen sollen? Wenn beide dasselbe tun wollten, hätte der HERR doch wahrscheinlich auch nur ein Geschlecht geschaffen, oder?

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Re: Die Stellung des Weibes in der katholischen Kirche

Beitragvon Ferdinand Kittel » 11.12.2016, 18:02

Des Weiteren:
Arbeitende Frauen nehmen Männern die Arbeitsplätze weg. Durch die mindere Leistung und das erhöhte Angebot an Arbeitskräften sinken die Reallöhne schon seit einiger Zeit.
Eine Frau dient somit auch dem Manne, wenn sie auf eine Erwerbstätigkeit verzichtet, so das ein qualifizierter Mann den Posten übernehmen kann.

In Deutschland ist zur Zeit ein Weib das Staatsoberhaupt, die offensichtlich überfordert mit der gegenwärtigen politischen Situation sind.

Kinder werden in Betreuungseinrichtungen abgeschoben, weil die Frau einem Beruf nachgehen will - zum Schaden des Kindes. Früher hätte ein vorübergehender Aufenthalt in einem Kloster oder ähnliches vielleicht noch einen guten Effekt gehabt. Aber die Betreuungseinrichtungen, die es derzeit gibt, lassen in ihren Erziehungsmaßnahmen zu wünschen übrig. Die meisten haben nicht mal mehr einen Rohrstock! Wie soll das Kind in so einer Umgebung zu einem redlichen Christen heranwachsen?

Fettleibigkeit hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Zwischen 1971 und 2008 steig der BMI um 14%
Grund dafür ist eben auch, das die Koch-Fertigkeiten der Frau gesunken sind, Frauen sind heute viel weniger als früher in der Lage, eine gesunde und schmackhafte Mahlzeit zuzubereiten. http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehr ... 63617.html

Des Weiteren zeichnet sich in Deutschland mehr und mehr ein Geburtenrückgang ab - es werden immer weniger Kinder geboren. Frauen entscheiden sich für den Beruf statt für ihre vom HERRn zugewiesene natürliche Aufgabe.
Auch wenn die durchschnittliche Kinderzahl je Frau 2010 so hoch war wie seit 1990 nicht mehr: Im gleichen Zeitraum sank in Deutschland die Zahl der lebendgeborenen Kinder von 905.675 auf 677.947.
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 08908.html

Die Emanzipation unterdrückt die natürlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Dadurch, das Frauen mehr und mehr nicht mehr in der Lage sind, den ihnen zugewiesenen Aufgaben nachzukommen, rutschen Männer in die Position, einige Aufgaben davon selbst zu übernehmen - für die sie nun mal eben nicht geschaffen sind.
Zumal es auch immer mehr auf eine Benachteiligung des Mannes hinausläuft.
Sehen Sie sich nur die Grünen und ihre Quotenregelung an!
Gerade lief eine intere Wahl, um zwei Personen als Spitzenkandidaten für die nächstes Bundestagswahl zu nehmen. Es mussten ein Mann und eine Frau sein. Bei den Frauen stand nur eine Frau, drei Männer standen für die Männerseite zur Auswahl. Ist das wirklich demokratisch? Es gibt nicht wirklich die Möglichkeit, die Frau nicht zu wählen, wenn man als Wahlberechtigter die Frau nicht für geeignet hält.
Sollte nicht Effizienz der wichtigere Faktor sein?

Zumal Frauen am Arbeitsplatz Männer von der Arbeit ablenken und in ihrer Konzentration stören können - damit auch die Effizienz des Mannes senken.

Aufklärend
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Re: Die Stellung des Weibes in der katholischen Kirche

Beitragvon Shira » 12.12.2016, 17:22

Herr Kittel,

es passt Ihnen und einigen Anderen einfach nicht dass Frauen arbeiten, dass die Gesellschaft sich verändert hat und alles nicht mehr so "toll" sei wie früher. Und so wie ich das mitbekommen habe, wollen die meisten Frauen tatsächlich von sich aus wieder arbeiten gehen nach der Geburt. Dass jene es allgemein schwerer haben auf dem Arbeitsmarkt ist leider ein Produkt der heutigen Zeit, ich hoffe dass sich dies ändern wird. Dass die Zunahme an psychischen Krankheiten heutzutage viel höher ist, liegt an dem Zeitdruck der heutigen Zeit, die ständige Hetzerei und und und. Es gibt bei psychischen Erkranungen immer mehrere Faktoren welche mitspielen. Atheismus ist auch keine Geisteskrankheit, für Sie alle habe ich sogar extra meine Therapeutin zu diesem Zweck befragt und Sie hatte bestätigt was ich mir gedacht hatte. Auf Ihre Bibelzitate gehe ich aus dem Grund nicht ein, da ich es für nicht für nötig halte, aufgrund der Tatsache dass darin die Frau herab gesetzt wird. Und diese herabsetzung ist NICHT das Ziel der Gesellschaft. Es gibt nicht umsonst die Grundgesetze in denen es heißt alle wären gleich. Nur mal so nebenbei.

Ihre Aussage dass Frauen den Männern die Plätze weg nehmen würden, klingt mehr nach Alpha-Männchen gehabe, entschuldigen Sie aber sowas ist kindisch zu sagen. Zumal Männer nicht automatisch qualifizierter sind. Meine Vorgesetzte ist eine Frau und hat sogar den Maler-Meister, oh schreck! Aber mal ehrlich, meine Chefin versteht was von Ihrem Handwerk und ist auch verheiratet. Ihre "Erziehung" mit dem Rohrstock ist zumal gegen das Gesetz und auch nicht besonders fordernd, zu Ihrem nächsten Punkt. Bezüglich der Fettleibigkeit: Sofort ist wieder die Frau Schuld. Falsch! Die heutige Fettleibigkeit liegt teilweise an dem vielen industriellen Essen, welches sehr viel Fett und so weiter enthält und auch weil die Menschen sich immer mehr von Termin zu Termin hetzen müssen. Alles muss heutzutage schnell gehen. Nun zum Geburtsrückgang: Das ganze Palaber mit "der Herr hat dies und das entschieden", ist immer wieder das gleiche Argument dass aufgegriffen wird, wenn man sich nicht richtig informiert hat. Wie es der Zufall will haben wir gerade in der Berufsschule das Thema "Familie": Die Probleme der Familien von heute sind größtenteils die Finanzielle Belastung. Es reicht heutzutage oft nicht mehr aus wenn NUR der Mann arbeiten geht. Dass kann man drehen und wenden wie man will, es ist leider ein trauriger Fakt. Und wenn das Geld nicht reicht, was dann? Das Familienmodell der 1950/1960er Jahre ist einfach nicht mehr passend für 2016 und die nähere Zukunft. Die Politik hat es sich schon zum Ziel gemacht, "Angebote" bzw Hilfen anzubieten sodass Paare oder Ehepaare eher bereit sind Kindr zu bekommen. Aber auch dies reicht noch nicht aus. Ein trauriger Kreislauf..Zu Ihrer ach so verhassten Emanzipation: Männer können genauso in der Lage sein zu putzen, zu kochen oder den Haushalt zu machen. Viele wollen sich einfach nur nicht die Hände schmutzig machen, aber ich finde beim zusammenleben kommt es darauf an die Hausarbeit miteinander zu teilen. Dass Frauen die Männer bei der Arbeit nur abhalten ist eine haltlose Behauptung und auch teilsweise lächerlich.

So viel von meiner Seite, ich bedanke mich dafür dass Sie mir geholfen haben zu lernen für meine Klassenarbeit nächste Woche, Sie wissen schon das Thema "Familie"

Freundlich

Shira
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