Einführung in die historische Linguistik – wie sind Sprachen entstanden?

(Deutsch, Englisch, Latein, Griechisch, Hebräisch etc.)
Elder Futhark
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Einführung in die historische Linguistik – wie sind Sprachen entstanden?

Beitragvon Elder Futhark » 12.03.2017, 02:10

Werte Gemeinde!

Wir sprechen eine von mehreren tausend Sprachen – die deutsche Sprache, welche als westgermanische Sprache u. a. dem Englischen sehr nahe steht.

Diese Aussage scheint den Ungebildeten unter Ihnen vielleicht dumm zu sein, da sie eh allgemein bekannt ist.
Man kann aber in der Bibel nachlesen, dass dies nicht immer der Fall war.
1 Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. 2 Da sie nun zogen gen Morgen, fanden sie ein ebenes Land im Lande Sinear, und wohnten daselbst. 3 Und sie sprachen untereinander: Wohlauf, laß uns Ziegel streichen und brennen! und nahmen Ziegel zu Stein und Erdharz zu Kalk 4 und sprachen: Wohlauf, laßt uns eine Stadt und einen Turm bauen, des Spitze bis an den Himmel reiche, daß wir uns einen Namen machen! denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder. 5 Da fuhr der HERR hernieder, daß er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten. 6 Und der HERR sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen, und haben das angefangen zu tun; sie werden nicht ablassen von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. 7 Wohlauf, laßt uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, daß keiner des andern Sprache verstehe! 8 Also zerstreute sie der HERR von dort alle Länder, daß sie mußten aufhören die Stadt zu bauen. 9 Daher heißt ihr Name Babel, daß der HERR daselbst verwirrt hatte aller Länder Sprache und sie zerstreut von dort in alle Länder.
Nach der Verwirrung der Sprachen und dem Ende der Ursprache aller Sprachen entstanden auf der gesamten Welt unterschiedliche solche. Die Sprachentwicklung ist aber nie abgeschlossen: Aus den bereits über hundert Sprachen wurden immer mehr Sprachen. Denn es entstehen aus verschiedenen Mundarten stets andere Varianten einer Sprache, welche sich früher oder später abspalten.
Die damaligen aus der Sprachverwirrung hervorgegangenen Sprachen kennt man heute als Ursprachen von Sprachfamilien.
Die Sprachfamilien gliedern sich weiter in Zweige. All dies dient zum Klassifizieren der Sprachen.
Die größte Sprachfamilie ist das Indoeuropäische, welches von etwa 40 % der Weltbevölkerung gesprochen wird. Indoeuropäische Sprachen sind u. a. das knorke Griechische, die romanischen Sprachen (somit auch Latein), Deutsch, Englisch, Sanskrit, Hindi, Russisch und Polnisch.
Versuchen Sie sich einmal am Niederländischen: Sie werden in kurzer Zeit viel verstehen. Das Niederländische ist nämlich nicht nur – so wie das Deutsche – eine germanische Sprache, sondern als westgermanische Sprache noch näher mit dem Deutschen verwandt.
Versuchen Sie sich am Dänischen: Sie werden nach längerer Zeit als beim Niederländischen, aber immer noch in kurzer Zeit, viel verstehen. Das Dänische ist zwar germanisch, aber nordgermanisch und somit nicht so eng wie das Niederländische mit dem Deutschen verwandt.
Versuchen Sie sich am Griechischen: Es wird etwas länger dauern, denn der HERR nimmt Ihnen das Sprachenlernen nicht ab, aber auch nicht so lange, bis Sie den Großteil eines griechischen Textes verstehen. Das Griechische (auf Altgriechisch: ἑλληνικὴ γλῶσσα) gehört nämlich zum hellenischen Zweig des Indoeuropäischen – nicht mehr zum germanischen!
Versuchen Sie sich an der knorken Sprache Herrn Orbáns: Es wird vergleichsweise sehr lange dauern, bis Sie die Sprache fließend beherrschen. Das Ungarische (Ungarisch: magyar) ist aus einer anderen Sprachfamilie, dem Uralischen. Das Uralische zeichnet sich durch exorbitante Agglutination aus – so hat es etwa fast in jedem Fall eine zweistellige Anzahl an Kasus. Für Sprecher von Sprachen aus anderen Sprachfamilien ist das Lernen dieser Sprache nicht einfach, drückt sie Sachen doch auf ungewohnte Art aus.

Die Bibel lesend
Elder Futhark
Dann aber will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle des HERRN Namen anrufen sollen und ihm einträchtig dienen.
(Zephania 3, 9)
Ich erlaube aber einem Weibe nicht, zu lehren, noch über den Mann zu herrschen, sondern still zu sein, denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva.
(1. Timotheus 2, 12–13)

»Das Christentum hat für alle Lebenslagen und -fragen die Antworten, die menschengerecht sind, […] die eine lebenswerte Zukunft garantieren.«
– Rudolf Gehring, CPÖ-Spitzenkandidat

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Re: Einführung in die historische Linguistik – wie sind Sprachen entstanden?

Beitragvon Sr. Maria Bernadette » 12.03.2017, 06:04

Göre Fuhrpark,

Lesen Sie lieber eifrig die Bibel und hören Sie endlich auf Dosenfleisch zu produzieren. Wir sind ein christliches Plauderbrett, geht das nicht in Ihren juvenilen Schädel? Wenn Sie keine vernünftigen und vor allem christliche Beiträge verfassen können, dann scheren Sie sich zum Teufel.

Genervt von der Besserwisserei seiend,

Sr. Maria Bernadette
(Jesaja 41:10) Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Blicke nicht gespannt umher, denn ich bin dein GOTT. Ich will dich stärken. Ich will dir wirklich helfen. Ja, ich will dich festhalten mit meiner Rechten der Gerechtigkeit.

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Re: Einführung in die historische Linguistik – wie sind Sprachen entstanden?

Beitragvon Gunnar Kirsch » 12.03.2017, 11:57

Werte Sr. Bernadette,

was ereifern Sie sich so? Verwenden Sie Ihre Energie besser für Ihre von Ihnen betreuten Rotzlöffel und fahren Sie nicht andere Christen in solch einem Ton an. Ich habe den Eindruck, dass Sie der Sünde Hochmut sehr nahe stehen.

Appellierend

Gunnar Kirsch
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Re: Einführung in die historische Linguistik – wie sind Sprachen entstanden?

Beitragvon Elder Futhark » 12.03.2017, 15:17

Werte Gemeinde!

Erlauben Sie mir noch eine kleine Ergänzung: Wieso ist die Sprachvermischung unredlich?

Wenn das Deutsche Wörter aus diversen anderen Sprachen mit hoher Frequenz übernimmt, versteht ein Muttersprachler einer anderen Sprache das Deutsche viel schneller. Dies erleichtert das Sprachenlernen, und der HERR entschied, dass das Sprachenlernen – je nach Verwandtschaft – eine bestimmte Zeit dauern sollte. Leichtes Sprachenlernen ist gegen den Willen des HERRn. Außerdem besteht die Gefahr, dass eine Sprache entsteht, die der Ursprache sehr nahe steht oder sogar komplett entspricht. So wäre die göttliche Sprachvermischung rückgängig gemacht. Der Zorn des HERRn ob dieser Sache wäre nachgerade exorbitant.

Das Französische oder das Lateinische hatten zahlreiche Einflüsse auf das Deutsche: Ist das unredlich?
Nein, denn Französisch und Latein wurden nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung gesprochen. So kamen nur ein paar Wörter ins Deutsche. Ein wenig Sprachentwicklung und sprachliche Vielfalt ist ja nichts Schlimmes. Das Englische wird heutzutage aber von einem sehr großen Teil der Bevölkerung gesprochen, sodass die komplette Vermischung des Deutschen mit dem Englischen unmittelbar bevorsteht. Darum: Vermeiden Sie englische Wörter! Verwenden Sie sie nur, wenn sie nötig sind (mir ist aber kein solcher Fall bekannt.)!

Vor Sprachvermischung warnend
Elder Futhark

Schwester Bernadette!

Sind Sie so ungebildet, dass Sie nicht wissen, dass es sich bei »Futhark« weder um einen Anglizismus noch um ein Wort aus einer anderen Sprache handelt? Das Futhark ist ein Alphabet, dessen Name sich aus den Transkriptionen der ersten sechs Buchstaben (F – U – Þ – A – R – K) des Alphabets zusammensetzt.

Und wieso haben Sie etwas dagegen, dass ich etwas über die Entstehung von Sprachen schreibe und meine Ausführungen mit der Bibel belege?

Verwundert Ihre Hasspredigt betrachtend
Elder Futhark
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Re: Einführung in die historische Linguistik – wie sind Sprachen entstanden?

Beitragvon Schnake » 12.03.2017, 15:29

Liebe Frau Futhark,
ich jedenfalls finde Ihre Abhandlungen sehr informativ und lehrreich.

Liebe Grüße,
Lucky

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Re: Einführung in die historische Linguistik – wie sind Sprachen entstanden?

Beitragvon Gunnar Kirsch » 12.03.2017, 16:41

Wertes Fräulein Futhark,

ich habe eine linguistische Frage. Angenommen, man würde mehrere Säuglinge in einen Raum sperren und sie von jedweder Sprache fern halten, welche Sprache würden sie dann zu sprechen beginnen?

Fragend

Gunnar Kirsch
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Re: Einführung in die historische Linguistik – wie sind Sprachen entstanden?

Beitragvon Elder Futhark » 12.03.2017, 17:36

Werter Herr Kirsch!

Es gibt sogar so einen Fall. Hier ein Artikel in angelsächsischer Sprache:
http://abcnews.go.com/Health/story?id=4873347&page=3
Für diejenigen, die die englische Sprache nicht beherrschen: Im VS-Bundesstaat Kalifornien sprach ein geistesgestörter Vater nie mit seiner Maid. Er fesselte sie Tag und Nacht. Mit ihr wurde nicht gesprochen.
Sie konnte kein Wort sprechen. Die unredliche Wissenschaft versuchte, ihr die Sprache beizubringen, und gab auf. Natürlich weiß jeder Christ, wie man der mittlerweile sechzigjährigen Frau, die immer noch nur wenige Wörter kennt, die Sprache perfekt beibringen könnte: durch Züchtigung!

Es gibt auch noch andere Fälle, wo Kinder in der Wildnis aufwuchsen. Jene gaben nach der Findung Tierlaute von sich.

Wir halten also fest: Sofern es der HERR nicht anders will, lernt ein Kind immer das, was es hört. Hört es die deutsche Sprache, lernt es Deutsch. Hört es Tierlaute, lernt es, Tierlaute von sich zu geben. Natürlich kann der HERR aber auch dafür sorgen, dass ein Kind, das überhaupt nichts hört, plötzlich z. B. Hebräisch spricht.
Unsere Artikulationsorgane können theoretisch jeden Laut von sich geben. Die Behauptung, dass ein Kind, das keine Sprache lernt, später auch keine lernen könne, ist daher natürlich Schwachsinn.

Hoffend, eine zufriedenstellende Antwort gegeben zu haben
Elder Futhark
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Re: Einführung in die historische Linguistik – wie sind Sprachen entstanden?

Beitragvon Krätze-Pitter » 12.03.2017, 17:47

Türkisch

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Re: Einführung in die historische Linguistik – wie sind Sprachen entstanden?

Beitragvon Elder Futhark » 12.03.2017, 17:50

Depp Ritter!

Was ist denn mit der türkischen Sprache los? Sind Sie ein Vollidiot?

Rhetorisch fragend
Elder Futhark
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Re: Einführung in die historische Linguistik – wie sind Sprachen entstanden?

Beitragvon Sr. Maria Bernadette » 12.03.2017, 18:21

Werter Herr Kirsch,

mitnichten bin ich der Hochmut anheim gefallen. Ich verweise die Göre Fuhrpark nur auf dem Platz, wo sie als Weib hingehört. Als Weib steht ihr überhaupt nicht zu, jemanden zu belehren. Sie sollte ihre Kräfte lieber in der Küche einsetzen und ihrem Gatten dienen.

Erklärend,

Sr. Maria Bernadette

Vorlaute Göre Fuhrpark,

ich spreche Sie so an, wie Sie es verdienen. Mäßigen Sie gefälligst Ihren Ton, sonst setzt es eine Maulschelle die sich gewaschen hat. Sie reden mit einer Ordensfrau, ist Ihnen das überhaupt bewußt?

Den Rosenkranz betend,

Sr. Maria Bernadette
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