Korrekte Leerzeichensetzung

(Deutsch, Englisch, Latein, Griechisch, Hebräisch etc.)
Elder Futhark
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Re: Korrekte Leerzeichensetzung

Beitragvon Elder Futhark » 16.10.2016, 14:27

Kretin Höber,

nein. Wenn sämtliche Idioten Deutsch lernten, gäbe es gar keine Probleme mehr. Eine knorke Linguistin, Frau Dr. Susanne Reiterer, hat beispielsweise herausgefunden, dass es einen Zusammenhang zwischen Ausländerhass und schlechten Sprachkenntnissen gibt. Wenn jedermanns Sprachkenntnisse gut wären, bedeutete das also das Ende des Rechtsradikalismus! Auch die knorken Flüchtlinge lernten schneller Deutsch, wenn jeder Muttersprachler jene Sprache beherrschte, weshalb die Wirtschaft einen Aufschwung erlebte. Jedoch müsste man sich dann anstrengen, um einen guten Beruf zu bekommen – also würden fast alle Leute fleißig. Da es so viele fleißige Steuerzahler gäbe, könnte man den armen Menschen in anderen Ländern helfen. Wie Sie sehen, bringen gute Sprachkenntnisse nur Vorteile!

Syrisch lernend
Shion Sonozaki
Dann aber will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle des HERRN Namen anrufen sollen und ihm einträchtig dienen.
(Zephania 3, 9)
Ich erlaube aber einem Weibe nicht, zu lehren, noch über den Mann zu herrschen, sondern still zu sein, denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva.
(1. Timotheus 2, 12–13)

»Das Christentum hat für alle Lebenslagen und -fragen die Antworten, die menschengerecht sind, […] die eine lebenswerte Zukunft garantieren.«
– Rudolf Gehring, CPÖ-Spitzenkandidat

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Bernd Bieker
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Re: Korrekte Leerzeichensetzung

Beitragvon Bernd Bieker » 16.10.2016, 23:09

Wertes Fräulein Sonozaki,
"Wie Sie sehen, bringen gute Sprachkenntnisse nur Vorteile!"

da kann ich Ihnen nur bedingt zustimmen. Wie in der Medizin schon lange gehandhabt, wird mittlerweile
auch in der Politik dazu übergegangen, Wörter zu erfinden mit dem einzigen Ziel, dass derjenige, über den
gesprochen wird, nicht versteht um was es geht.
Das aktuellste Beispiel: Prekariat
Es wurde eingeführt, nachdem das Wort "Unterschicht", eine Bezeichnung für eine immer
größere Bevölkerungsschicht, unpopulär wurde.
Genauso wie bei Ärzten und Juristen wird also nun auch in der Politik dazu übergegangen,
eine Art Sprache zu entwickeln, die sonst keiner mehr versteht.
"Das ist nicht mein Duktus" oder wie heute in der BILD zu lesen: Äquidistanz.

Mit freundlichen Grüßen,
Bernd Bieker
Jurist aus Leidenschaft

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Ergänzung zur korrekten Leerzeichensetzung: Die Schreibung von Zahlen

Beitragvon Elder Futhark » 13.03.2017, 02:46

Werte Gemeinde!

Die Schreibung von Zahlen ist ein Rechtschreibthema, das oft zu Zweifeln führt. Schauen Sie einmal, ob Sie Zahlen ausschreiben können, indem Sie folgende Zahlen ausschreiben:
387, 1407, 6025, 64
Richtige Antworten: dreihundert[und]siebenundachtzig oder dreihundert [und] siebenundachtzig; [ein]tausendvierhundert [und] sieben; sechstausend [und] fünfundzwanzig; vierundsechzig

Zuerst einmal: Es ist völliger Unsinn, zu sagen, dass Zahlen bis zwölf ausgeschrieben und dann durch Ziffern ersetzt würden. Denn bereits in der Bibel heißt es:
Dies sind die Kinder der Landschaft, die heraufzogen aus der Gefangenschaft, die Nebukadnezar, der König zu Babel, hatte gen Babel geführt und die wieder gen Jerusalem und nach Juda kamen, ein jeglicher in seine Stadt, 2 und kamen mit Serubabel, Jesua, Nehemia, Seraja, Reelaja, Mardochai, Bilsa, Mispar, Bigevai, Rehum und Baana. Dies ist nun die Zahl der Männer des Volkes Israel: (Esra 1.8) (Esra 2.63) 3 der Kinder Parevs zweitausend hundertundzweiundsiebzig; 4 der Kinder Sephatja dreihundert und zweiundsiebzig; 5 der Kinder Arah siebenhundert und fünfundsiebzig; 6 der Kinder Pahath-Moab, von den Kindern Jesua, Joab, zweitausend achthundertundzwölf; 7 der Kinder Elam tausend zweihundertvierundfünfzig; 8 der Kinder Satthu neunhundert und fünfundvierzig; 9 der Kinder Sakkai siebenhundert und sechzig; 10 der Kinder Bani sechshundert und zweiundvierzig; 11 der Kinder Bebai sechshundert und dreiundzwanzig; 12 der Kinder Asgad tausend zweihundert und zweiundzwanzig; 13 der Kinder Adonikam sechshundert und sechsundsechzig; 14 der Kinder Bigevai zweitausend und sechsundfünfzig; 15 der Kinder Adin vierhundert und vierundfünfzig; 16 der Kinder Ater von Hiskia achtundneunzig; 17 der Kinder Bezai dreihundert und dreiundzwanzig; 18 der Kinder Jorah hundertundzwölf; 19 der Kinder Hasum zweihundert und dreiundzwanzig; 20 der Kinder von Gibbar fünfundneunzig; 21 der Kinder von Bethlehem hundertdreiundzwanzig; 22 der Männer von Netopha sechsundfünfzig; 23 der Männer von Anathoth hundertachtundzwanzig; 24 der Kinder von Asmaveth zweihundertvierzig; 25 der Kinder von Kirjath-Arim, Kaphira und Beeroth siebenhundert und dreiundvierzig; 26 der Kinder von Rama und Geba sechshundert und einundzwanzig; 27 der Männer von Michmas hundertzweiundzwanzig; 28 der Männer von Beth-El und Ai zweihundert und dreiundzwanzig; 29 der Kinder von Nebo zweiundfünfzig; 30 der Kinder Magbis hundertsechsundfünfzig; 31 der Kinder des andern Elam tausendzweihundert und vierundfünfzig; 32 der Kinder Harim dreihundertundzwanzig; 33 der Kinder von Lod, Hadid und Ono siebenhundert und fünfundzwanzig; 34 der Kinder von Jericho dreihundert und fünfundvierzig; 35 der Kinder von Senaa dreitausend und sechshundertunddreißig.
(Kapitel 2, 1–35)
Aus diesem Text kann man schon einmal sehen: Bei der Ausschreibung von Zahlen ist es völlig obsolet, ob Sie das »und« vom Rest der Zahl durch zwei Leerzeichen trennen – und auch ohne das »und« ist Getrennt- oder Zusammenschreibung erlaubt:
dreihundert und zweiundsiebzig/dreihundertundzweiundsiebzig/dreihundert zweiundsiebzig/dreihundertzweiundsiebzig (372)
Außerdem: Die vierte Stelle wird immer von den ersten zwei Stellen getrennt, nie aber von der dritten:
tausendzweihundert und vierundfünfzig/tausendzweihundert vierundfünfzig (1254)
Im Duden steht aber etwas anderes: Laut Duden sollte es »tausendzweihundertvierundfünfzig« heißen. Der Duden ist aber fehlbar, der HERR nicht. Also ist die biblische Schreibweise korrekt.

Manchmal bereitet die Zahl »eintausend« ein Problem bezüglich der Groß- und Kleinschreibung.
Also: Man schreibt »tausend« immer klein, wenn »tausend« auch als Ziffer geschrieben werden kann. Ansonsten kann man auch großschreiben – es ist aber nie falsch, kleinzuschreiben (außer bei der Substantivierung: »Die Tausend ist eine Zahl mit drei Nullen.«).

Die Bibel auch als Lehrbuch betrachtend
Elder Futhark
Dann aber will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle des HERRN Namen anrufen sollen und ihm einträchtig dienen.
(Zephania 3, 9)
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(1. Timotheus 2, 12–13)

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