Der Apostroph

(Deutsch, Englisch, Latein, Griechisch, Hebräisch etc.)
Elder Futhark
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Der Apostroph

Beitragvon Elder Futhark » 11.10.2016, 00:14

Werte Gemeinde!

Der (und nicht das!) Apostroph ist ein Interpunktionszeichen, welches im Deutschunterricht viel zu wenig Aufmerksamkeit findet. Deshalb werde ich hier die Apostrophregeln zusammenfassen.

Wann verwende ich einen Apostroph?

– Der Apostroph kann bei der schriftlichen Wiedergabe mündlicher Umgangssprache verwendet werden.
’s ist schon spät.
Es gibt ’ne Option!

– Der Apostroph kann verwendet werden, wenn das Pronomen »es« mit einer Präposition, einer Verbform oder einem Pronomen verschmilzt. Man kann ihn aber auch weglassen.
Wie gehts/geht’s Ihnen?
Ich finds/find’s gut.

– Beim Genitiv von Namen, welche auf s-Laute enden und keinen Artikel oder Ähnliches bei sich haben, setzt man normalerweise einen Apostroph. Alternativ kann man die veraltete »ens«-Form verwenden.
Zacharias’/Zachariasens Nachname

Wann verwende ich keinen Apostroph?

– Das Plural-s wird nie mit einem Apostroph abgetrennt.
Das Auto – die Autos
Der LKW – die LKWs [Anmerkung: Eigentlich sollte es »die LKW« heißen, da man auch nicht »die Lastkraftwagens« sagt. »LKWs« ist dennoch eine akzeptable Pluralform.]

– Bei Verschmelzungen von Präpositionen mit dem bestimmten Artikel wird normalerweise kein Apostroph gesetzt. Die einzige Ausnahme bilden sehr umgangssprachliche Verschmelzungen, welche noch nicht im Duden stehen.
Fürs, ins, ans, ums
Vorm, hinterm, im
ABER: Mit’m, nach’m, auf’m, für’n

– Der Imperativ der zweiten Person Singular wird nie mit Apostroph gebildet.
Tu es!
Wart auf mich!
Geh weg!

– Regelwidrig ist der Apostroph außerdem, wenn ein e in der Infinitivendung, im Indikativ Präsens oder bei einigen Konjunktivformen wegfällt.
Sie wills/will’s lehrn.
Ich hab eine Idee.
Ich wär gerne dort.

– Verkürzte (aber häufig gebrauchte) Formen bestimmter Wörter werden stets ohne Apostroph geschrieben.
Rauf (herauf), runter (herunter)
Öd (öde), heut (heute)
Bursch (Bursche)

Der Genitiv von Namen ohne Artikel oder Ähnliches – ein Sonderfall

Abgesehen von Namen auf s-Laute steht im Deutschen in diesem Fall kein Apostroph.
Jedoch wurde diese Regel mit der Rechtschreibreform aufgeweicht.
Laut Duden darf nun ein Apostroph gesetzt werden, um die Grundform des Namens zu verdeutlichen. Wenns ohne den Apostroph eine Verwechslungsgefahr gäbe, sollte man ihn meiner Meinung nach sogar setzen.
Carlo’s Bäcker
=> Ohne Apostroph könnte es sowohl »Herrn Carlos Bäcker« als auch »Herr Carlos Bäcker« heißen. Mit Apostroph ist es unmissverständlich.
Man kanns also nicht als falsch rechnen, wenn jemand beispielsweise »Peter’s Idee« schreibt.

Typographie

Häufig wird nicht der korrekte Apostroph, sondern das sekundäre Anführungszeichen , der Akutakzent ´ oder der Gravisakzent ` verwendet. Dies ist jedoch inkorrekt. Es wird korrekterweise als »Deppenanführungszeichen« bzw. »Deppenakzent« bezeichnet.

Den korrekten Apostroph erreicht man ...
... auf Fenster durch Alt + 0146
... auf Apfel durch ⌥ + Veränderung (»unredlich«: Shift) + #
... auf Linuchs durch Alt Gr + Veränderung + B (Alt Gr + Veränderung + N bei neueren Versionen)

Dann gibt es noch das Ersatzzeichen, welches verwendet wird, wenn der korrekte Apostroph nicht verfügbar ist (zum Beispiel auf Mobiltelefon-Tastaturen) und einfach durch Veränderung + # erreicht werden kann. Auf schweizerischen Tastaturen gibt es direkt eine Taste fürs Ersatzzeichen.

Apostrophe stets korrekt verwendend
Shion Sonozaki
Dann aber will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle des HERRN Namen anrufen sollen und ihm einträchtig dienen.
(Zephania 3, 9)
Ich erlaube aber einem Weibe nicht, zu lehren, noch über den Mann zu herrschen, sondern still zu sein, denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva.
(1. Timotheus 2, 12–13)

»Das Christentum hat für alle Lebenslagen und -fragen die Antworten, die menschengerecht sind, […] die eine lebenswerte Zukunft garantieren.«
– Rudolf Gehring, CPÖ-Spitzenkandidat

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Re: Der Apostroph

Beitragvon Lazarus Steiner » 11.10.2016, 00:28

Wertes Fräulein Sonozaki,
ich danke vielmals für Ihre lehrreichen Zeilen. Nur zu oft muss man sich, sich schüttelnd ob der orthographischen Unzulänglichkeiten einiger Internetznutzer, wiederholen, wenn man abermals die Regeln der Interpunktion und Orthographie erklären muss.
Generell hege ich deutliche Abneigung gegenüber weiblichen Lehrkräften (wohl eher "Leerkräften", LAL! :Nonne ), doch Sie würden sicher eine gute Erzieherin und werden sicher eine gute Mutter werden.
Himmelhoch jauchzend,
Herr Steiner
Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus:
obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet. (Reinhard Brandt)

Wählen Sie die ARA! Denn eine Stimme für Asfaloths ist eine Stimme für den HERRn!

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Re: Der Apostroph

Beitragvon Elder Futhark » 11.10.2016, 00:51

Werter Herr Steiner!

Vielen Dank für Ihr Lob!

Ja, es ist wirklich furchtbar, dass im Deutschunterricht (zumindest hier in Österreich) gar nicht auf die korrekte Setzung von Apostrophen geachtet wird. Ich vomiere mittlerweile schon fast, wenn ich »fürs« mit Apostroph geschrieben sehe.

Die Seite »deppenapostroph.info« halte ich für eine der besten Seiten im Internetz. Allerdings ist die »Regelkunde« auf der Seite recht unvollständig.

Ich halte übrigens bald ein Referat zum Thema »Der Apostroph« im Deutschunterricht, da ich es für nötig hielt, nachdem ich letztes Jahr bei den Referaten in Biologie, welche fast ausschließlich Kraftpunkt-Präsentationen (unredlich: »Powerpoint-Präsentationen«) gewesen waren, sehr häufig »Danke für’s Zuschauen« gelesen hatte. Einmal las ich gar »Danke für´s Zuschauen« – wenn man andere schon mit Deppenapostrophen enervieren muss, sollte man doch darauf achten, dass man keinen Akzent verwendet!

Eine Geldstrafe für publik gezeigte Deppenapostrophe und Deppenakzente (zum Beispiel in Geschäften oder auf Werbeplakaten) fordernd
Shion Sonozaki
Dann aber will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle des HERRN Namen anrufen sollen und ihm einträchtig dienen.
(Zephania 3, 9)
Ich erlaube aber einem Weibe nicht, zu lehren, noch über den Mann zu herrschen, sondern still zu sein, denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva.
(1. Timotheus 2, 12–13)

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Re: Der Apostroph

Beitragvon Gunnar Kirsch » 11.10.2016, 08:24

Wertes Fräulein Sonozaki,

endlich haben die vielen bemitleidenswerten Kretins eine Anlaufstelle, sollten Sie sich in klaren Augenblicken fragen, wie man den Apostrophen verwendet. Ich danke Ihnen.

Ihr Gunnar Kirsch
Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn nicht. Denn wer ihn grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken.

2. JOHANNES 10f

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Re: Der Apostroph

Beitragvon Heinrich Hantelbank » 12.10.2016, 00:08

Fräulein Zackie.
Aber sonst haben Sie keine Schmerzen?
"Der Imperativ der zweiten Person Singular wird nie mit Apostroph gebildet."

Natürlich nicht, weil es der Perminativ ist, wie leicht nachzulesen ist.

"...welche noch nicht im Duden stehen."

Der Duden wurde umgeschrieben. Nur ein Ketzer würde Schiffahrt mit drei F schreiben.
Den Nominativ dem Primitiv vorziehend, auch wenn der Genitiv dem Präservativ seit der Rechtschreibdeform
kommulativ relativ defensiv und regulativ im Sinne von Präventiv tangential innovativ im Abseits des Einvernehmens
führen, welcher der Einsatz jener Elemente auszuschließen vermag.
Informierend,
Hantelbank

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Re: Der Apostroph

Beitragvon Elder Futhark » 12.10.2016, 06:32

Werter Herr Hantelbank!

Korrekte Orthographie ist durchaus important.
"Der Imperativ der zweiten Person Singular wird nie mit Apostroph gebildet."

Natürlich nicht, weil es der Perminativ ist, wie leicht nachzulesen ist.
Sapperment, Sie können nicht einmal korrekte Anführungszeichen verwenden und denken, von der deutschen Orthographie irgendeine Ahnung zu haben?
Weiters scheinen Sie sich den Begriff »Perminativ« ausgedacht zu haben, da er weder im Duden noch auf Schnellfuß Erwähnung findet. Falls ich mich irre, korrigieren Sie mich bitte.
Der Duden wurde umgeschrieben. Nur ein Ketzer würde Schiffahrt mit drei F schreiben.
Ich persönlich finde die Rechtschreibreform grundsätzlich knorke, weshalb ich auch »Schifffahrt« schreibe.
Jedoch gibt es eine Änderung, die ich überhaupt nicht mag: Knorke Fremdwörter werden nun unverständlicherweise eingedeutscht.
Ich schriebe »Telefon« so gerne mit ph – aber es geht leider nicht. Jenes hässliche f ist meiner Meinung nach das Schlimmste. Orthografie? Fotografie? Fonologie? Furchtbar!
Wie gut, dass wir Schüler nicht dazu verpflichtet wurden, die Wörter so zu schreiben!
Falls noch Diskussionsbedarf Ihrerseits besteht, sollten Sie jedoch einen neuen Faden eröffnen. Hier gehts immer noch um den Apostroph.

Hinweisend
Shion Sonozaki
Dann aber will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle des HERRN Namen anrufen sollen und ihm einträchtig dienen.
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Re: Der Apostroph

Beitragvon Heinrich Hantelbank » 12.10.2016, 22:06

Fräulein Schiean.
Weiters scheinen Sie sich den Begriff »Perminativ« ausgedacht zu haben...
Der Begriff leitet sich aus dem lateinischen Wort Perma ab und ist der Legislativ von
Permanent. Sie sollten die Gockel-Suche auch beherrschen, bevor Sie hier herumschlaumeiern.
Ich persönlich finde die Rechtschreibreform grundsätzlich knorke, weshalb ich auch »Schifffahrt« schreibe.
Bild
Bild
Bild
Bild
Ein nornaler Mensch hat zwei Arme und zwei Beine und nicht jeweils drei. Und Diejenigen, die so
geboren wurden, leben in der Regel nicht lange.

belehrend,
Hantelbank

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Re: Der Apostroph

Beitragvon Elder Futhark » 12.10.2016, 22:47

Werter Herr Hantelbank!

setzen Sie gefälligst Leerzeichen vor knorke Ellipsen, wenn diese für die Auslassung ganzer Wörter stehen!
Rechtschreib- und Grammatikfehler können passieren, aber inkorrekte Typographie zeigt einfach nur, dass man keine Ahnung hat!
Der Begriff leitet sich aus dem lateinischen Wort Perma ab und ist der Legislativ von
Permanent. Sie sollten die Gockel-Suche auch beherrschen, bevor Sie hier herumschlaumeiern.
Das heißt aber nicht, dass es dieses Wort in der deutschen Sprache gibt! Sie können sich doch nicht irgendwelche Wörter aus der lateinischen Sprache herauspicken und so tun, als existierten selbige im Deutschen!
Da dieses Wort kaum im Internetz aufzufinden ist, gehe ich davon aus, dass Sie sich jenen »Fachbegriff« einfach ausgedacht haben. Wie gesagt, räume ich die Möglichkeit, dass ich mich irre, durchaus ein. In diesem Fall wären Zitate aus entsprechender Fachliteratur angebracht.

Und was haben andere Komposita mit dem Wort »Schiff« als Bestandteil mit dem Wort »Schifffahrt« zu tun?

Fragend
Shion Sonozaki
Dann aber will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle des HERRN Namen anrufen sollen und ihm einträchtig dienen.
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Ich erlaube aber einem Weibe nicht, zu lehren, noch über den Mann zu herrschen, sondern still zu sein, denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva.
(1. Timotheus 2, 12–13)

»Das Christentum hat für alle Lebenslagen und -fragen die Antworten, die menschengerecht sind, […] die eine lebenswerte Zukunft garantieren.«
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Re: Der Apostroph

Beitragvon Heinrich Hantelbank » 12.10.2016, 23:27

Fräulein Zacki.
dann erklären Sie doch mal, warum mehrere Generationen einen Deutschunterricht hatten?
Und nun soll alles gelernte falsch sein, damit die dämlichsten der Dämlichen noch mehr Rechtschreibfehler machen?

"Bilanz nach 20 Jahren Schlechtschreibreform„Fehlerquote an Schulen hat sich vervielfacht“.

Zwanzig Jahre nach Einführung der Rechtschreibreform an allen deutschen Schulen ziehen Forscher ein vernichtendes Fazit!
„Diese Reform ist ein Flop“, schreibt Uwe Grund (76), Germanist und Lehrerausbilder, in seiner jetzt erschienenen Studie über „Schulische Rechtschreibleistungen vor und nach der Rechtschreibreform“.

Der saarländische Forscher hat zahlreiche Untersuchungen zur Reform ausgewertet. Ergebnis:

►„Die größten Probleme treten beim Getrennt- oder Zusammenschreiben auf und bei der Groß- und Kleinschreibung – hier hat sich die Fehlerquote im Schnitt verdoppelt oder sogar vervielfacht“, so Grund.

►„Beim ,Herzstück‘ der Reform – Änderungen bei ,ss/ß‘ – haben sich die Erwartungen offensichtlich nicht erfüllt. Bei ,dass/das‘ haben die Schüler, und nicht nur sie, mehr Probleme als früher.“
►Bei Schülern der Unterstufe (5. bis 7. Klasse) zählte man in den 1970er-Jahren noch vier Fehler je Vergleichsdiktat, in den 2000er-Jahren waren es sieben Fehler im selben Text.

►Rund die Hälfte aller Schüler der 9. Klasse bundesweit verfügt über „nicht ausreichende“ Rechtschreibkenntnisse.

Auffällig dabei: Besonders oft werden Adjektive groß statt klein geschrieben („der Dünne Mann“). Grund: Die Schüler schreiben nach Gefühl – nach dem Artikel „der/die/das“ müsse ein Hauptwort folgen, so die Logik Also wird „dünn“ groß geschrieben statt klein.
Nach Grunds Studie entfallen in Vergleichsarbeiten 75 % der gemachten Fehler „auf die drei wichtigsten Reformbereiche: Getrennt-/Zusammenschreibung, Groß-/Kleinschreibung und die s-Schreibung“.

Ein Scheitern der Reform gesteht – mittelbar – sogar der zuständige „Rat für deutsche Rechtschreibung“ inzwischen ein. In einem Rundbrief stellt er fest, „dass die Leistungen in der Orthographie gesunken sind“. Und empfiehlt eine Art Rechtschreib-Nachhilfe („Spiralcurriculum“) für alle deutschen Schulen – und zwar „in allen Schulstufen“.

So sieht es aus. Sie sollten sich mal Bewerbungen anschauen. Da geht es richtig zur Sache.

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Re: Der Apostroph

Beitragvon Schnake » 13.10.2016, 23:45

Liebe Shion,
Sie sagen:
"– Der Apostroph kann bei der schriftlichen Wiedergabe mündlicher Umgangssprache verwendet werden."

wer bestimmt denn, wann so ein Zeichen benutzt werden darf?
Ist das so was ähnliches wie der BMI? Unter 22 zu dünn und über 27 zu fett?

Und das Wort "Important" ist für mich englisch und heisst so viel wie "wichtig".

Gruß,
Lucky


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