Zweifel an der weltlichen Mathematik

(Mathematik, Physik, Chemie, Biologie etc.)
Elder Futhark
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Re: Zweifel an der weltlichen Mathematik

Beitragvon Elder Futhark » 14.03.2017, 22:12

Werter Herr Zuchtmann!
Ich habe übrigens bereits in den Fäden über die (Un-)Redlichkeit der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Physik dargelegt, dass
es sogenannte Naturgesetze, und damit auch mathematische Gesetze, nur gibt, weil und solange der HERR das so will. ER kann sie
jederzeit ändern oder im Einzelfall anders entscheiden. Wenn ER es will, ist auch 5400 = 2499. Wo liegt da das Problem?
Das gilt aber nur für GOTT, wir bleiben an SEINE Gesetze gebunden.
Danke für die Klarstellung.
Allerdings: Die weltliche Mathematik wird oft als allgemein gültig dargestellt. Hieran hege ich ernsthafte Zweifel.
Nehmen wir einmal Folgendes an: Ein Christ wohnt 5 Kilometer von der nächsten Kirche entfernt und fährt als redlicher Christ selbstverständlich nie schneller als 20 Kilometer in der Stunde, um keinen Verkehrsunfall zu verursachen. Er braucht also nach weltlicher Mathematik 15 Minuten für die Fahrt bis zur Kirche. Stets verlässt der Christ das Haus 25 Minuten vor dem Gottesdienst. Doch einmal sieht er einen juvenilen Verbrecher, der einen Diebstahl begehen will. Das kann natürlich nicht bis nach der Kirche warten, weil der Diebstahl sonst begangen wird. Der Knabe wird gezüchtigt, die Polizei und die Eltern kontaktiert – und die Eltern zeigen sich wenig einsichtig, wodurch das Telefonat länger wird. Die Sache ist erst 10 Minuten vor dem Gottesdienst abgeschlossen.
Obgleich der Christ natürlich nie schneller als 20 km/st fährt, wird er wahrscheinlich dank der Hilfe des HERRn noch rechtzeitig zum Gottesdienst in der Kirche ankommen. Der HERR weiß ja, dass der Christ kein Depp ist, der wegen exorbitanter Faulheit ebenso exorbitant verspätet zum Gottesdienst erscheint. In Form einer Rechnung: 20 : 6 = 5
Also, wie Sie geschrieben haben: Die weltliche Mathematik gilt nur, solange der HERR es will.
Aber wie soll man jetzt importantere Sachen durch sie berechnen?
Vielleicht ist es vorteilhaft, stets das Adjektiv »probabel« im adverbialen Gebrauch vor das Ergebnis einer mathematischen Rechnung zu setzen und so die Möglichkeit einzuräumen, dass der HERR anders entschieden hat.

Mit freundlichen Grüßen
Elder Futhark
Dann aber will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle des HERRN Namen anrufen sollen und ihm einträchtig dienen.
(Zephania 3, 9)
Ich erlaube aber einem Weibe nicht, zu lehren, noch über den Mann zu herrschen, sondern still zu sein, denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva.
(1. Timotheus 2, 12–13)

»Das Christentum hat für alle Lebenslagen und -fragen die Antworten, die menschengerecht sind, […] die eine lebenswerte Zukunft garantieren.«
– Rudolf Gehring, CPÖ-Spitzenkandidat

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Re: Zweifel an der weltlichen Mathematik

Beitragvon Walter Gruber senior » 14.03.2017, 22:31

Sehr geehrte Frau mit dem hochgestochenen und in unserer Alltagssprache nicht vorkommenden Benutzernamen,

im Hauptsitz unseres Betriebes befinden sich drei Sekretärinnen, zwölf Zugmaschinen, vier Kleinrechner, acht PCs, vier Gabelstapler und zwei Staplerfahrer. Die Summe aller Mitarbeiter und Gegenstände beträgt etwa 80.000. Das bedeutet nicht etwa, dass 3 + 12 + 4 + 8 + 4 + 2 in Summe 80.000 ergibt. Ich habe lediglich das wichtigste besonders hervorgehoben und eine Gesamtsumme genannt. Genauso ist der Autor der von Ihnen zitierten Stelle im Buche Esra verfahren. Jedem halbwegs intelligenten Menschen leuchtet das sofort ein.

Sie jedoch, die Sie mit Ihrem unzureichenden Verstande in der Heiligen Schrift nach Fehlern und Ungereimtheiten suchen, verstehen diese Stelle absichtlich falsch, um künstliche Kritikpunkte zu schaffen, anhand derer Sie mit gefestigten Christen ins Gespräch kommen wollen. Anscheinend versuchen Sie auf diese Weise, geistreich und interessant zu wirken, was leider gänzlich misslingt.

Wäre es nicht ehrlicher, sich zu Ihrer Bedürftigkeit zu bekennen? Es ist ja durchaus verständlich, dass Sie das Gespräch mit Menschen suchen, die klüger sind als Sie und Ihnen wohlwollend gegenübertreten, wie es das Christentum ja nun einmal von uns verlangt.

Alles Gute wünscht Ihnen
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Zweifel an der weltlichen Mathematik

Beitragvon Elder Futhark » 14.03.2017, 22:48

Herr Gruber!
im Hauptsitz unseres Betriebes befinden sich drei Sekretärinnen, zwölf Zugmaschinen, vier Kleinrechner, acht HRs (vermeiden Sie die Vermischung von Sprachen!), vier Gabelstapler und zwei Staplerfahrer. Die Summe aller Mitarbeiter und Gegenstände beträgt etwa 80.000. Das bedeutet nicht etwa, dass 3 + 12 + 4 + 8 + 4 + 2 in Summe 80.000 ergibt. Ich habe lediglich das Wichtigste besonders hervorgehoben und eine Gesamtsumme genannt. Genauso ist der Autor der von Ihnen zitierten Stelle im Buche Esra verfahren. Jedem halbwegs intelligenten Menschen leuchtet das sofort ein.
Interpretationen der Bibel sind zu vermeiden! Außerdem steht im Buche Esra nicht etwa »1 000 sonstige erwähnenswerte Geräte«, sondern nur »1000 sonstige Geräte«. »sonstig« bedeutet »sonst noch vorhanden, sonst noch in Betracht zu ziehen, weitere« – also handelt es sich um 1 000 Geräte, die sonst noch vorhanden waren, um 1 000 weitere Geräte. In diesem Falle wäre es also eine Lüge, von 1 000 sonst noch vorhandenen Geräten zu sprechen, obwohl mehr Geräte vorhanden sind. Da in der Bibel keine Lügen stehen, muss »1000 sonstige Geräte« den gesamten Rest an Geräten darstellen.
Sie jedoch, die Sie mit Ihrem unzureichenden Verstande in der Heiligen Schrift nach Fehlern und Ungereimtheiten suchen,
Sapperlot, wie können Sie es wagen, zu behaupten, ich suchte in der Heiligen Schrift nach Fehlern? Natürlich verhält es sich genau umgekehrt – alles, was der Bibel widerspricht, ist falsch, und genau darauf basiert meine Argumentation! Wollen Sie mir Ketzerei unterstellen? Das nennt man Verleumdung – und es ist nachgerade strafbar!

Mit einer Anzeige drohend
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Re: Zweifel an der weltlichen Mathematik

Beitragvon Manuel Zuchtmann » 14.03.2017, 23:03

Wertes Frl. Furthark

Besten Dank für Ihren wenn auch recht weitschweifigen Beitrag.
Die Schlussfolgerung ist aber richtig: Die weltliche Mathematik gilt nur, solange der HERR es will. Das ist für jede Wissenschaft so,
wie jeder redliche Christ weiss.
Jede wissenschaftliche Tätigkeit, ja überhaupt jede menschliche Tätigkeit erfolgt immer im Vertrauen auf den HERRN - sonst kann
gar nichts gutes dabei herauskommen.
Beugen Sie sich in Demut vor dem Herrn!

dem HERRN vetrauend,
Manuel Zuchtmann

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Re: Zweifel an der weltlichen Mathematik

Beitragvon Elder Futhark » 14.03.2017, 23:09

Werter Herr Zuchtmann!

Das haben Sie sehr schön gesagt. Halleluja, Sie sind wahrlich ein redlicher Christ!

Ihnen ventilierend
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Re: Zweifel an der weltlichen Mathematik

Beitragvon Die schöne Pilotin » 15.03.2017, 04:50

Werte Gemeinde.
Um ehrlich zu sein, fand ich den Beitrag von Herrn Salvatore bisher am konstruktivsten.

Wenn Sie sich für Mathematik interessieren sollten, dann rechnen Sie doch mal "Mach" in "Angezeigte-Geschwindigkeit" um.

Viel Spaß beim rechnen.

Staunend in FL 310 ob der Hirnakrobatik, die hier betrieben wird.

Ulli

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Re: Zweifel an der weltlichen Mathematik

Beitragvon heisenberg » 15.03.2017, 16:09

Werte Gemeinde,
ich weiß nur, dass 1+1=3 ist!

Heisenberg

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Re: Zweifel an der weltlichen Mathematik

Beitragvon Manuel Zuchtmann » 15.03.2017, 23:21

Werter Herr Heisenberg

Aha, und woher wissen Sie das?

nachfragend,
Manuel Zuchtmann

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Re: Zweifel an der weltlichen Mathematik

Beitragvon Elder Futhark » 16.03.2017, 18:35

Depp Heisenberg!

Natürlich ergibt die Addition der natürlichen Zahlen »1« und »1« so viel, wie der HERR will! Probabel ist dies »2«!

1 + 1 = prob. 2

L = ℝ

(Anmerkung: Der Existenz größerer Zahlenmengen bin ich mir natürlich bewusst, allerdings sind jene unnötig. Nehmen wir einmal die Menge der komplexen Zahlen. Sie beinhaltet als Erweiterung von ℝ imaginäre Zahlen, welche Eigenschaften haben, die auf keine reelle Zahl zutreffen – z. B. i² = − 9. Diese Zahlenmenge ist aber natürlich nicht nötig, denn wenn der HERR es will, ergibt jede reelle Zahl zum Quadrat »− 9«. Man muss hierfür keine Zahl erfinden.)

Aufklärend
Elder Futhark
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Re: Zweifel an der weltlichen Mathematik

Beitragvon Heinrich Hantelbank » 17.03.2017, 04:41

Gemeinde.
Es gibt Mathematik von Volksschülern und Mathematik von Studierten.
Bei den einen ist 1+1=2, bei den anderen ist es 3.

Nur bei den beiden offensichtlichen BWL-Studenten Futhark und Zuchtmann funktioniert der einfachste
Verstand nicht mehr.
Ganz einfache Jacke:
Wenn ich die Variable Zuchtmann und die Variable Futhark in einen Sarg packe, dann habe ich zwei Leichen.
Also gilt: X+y=2.

Ganz einfache Logik. Kein Wunder, dass 78 von 100 Studierten nicht mal mehr die einfachsten Berechnungen beherrschen.
Und das sind prozentual gesehen weit über 60 Prozent.

Hantelbank


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