Alkoholproblem?

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Falk Krämer
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Alkoholproblem?

Beitragvon Falk Krämer » 05.08.2017, 17:44

Werte Praxis,
ich bezeichne mich selbst ja als einen Genießer. Neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit als Uhrmacher
fröne ich dem Genuss von edlen Weinen. Manchmal trinkt man auch mal ein Tröpfchen zu viel, das möchte
ich auch gar nicht abstreiten. Aber wer schlägt nicht manchmal über die Stränge?

Nach der letzten Blutabnahme sagte der Arzt nun zu mir, dass meine Leberwerte erhöht seien.
Ich war natürlich total überrascht und wollte natürlich wissen, woran es denn liegen könnte.

Mein Arzt hat natürlich sofort die Alkoholkeule geschwungen und war für meine Gegenargumente
gar nicht zugänglich.
Jedenfalls hat er mir auferlegt, die nächsten vier Monate vollständig auf Alkoholkonsum zu verzichten
um zu sehen, ob sich die Blutwerte verbessern.
Ich weiß allerdings nicht, ob ich so lange auf mein Steckenpferd verzichten kann, immerhin trinke ich Wein
schon seit 25 Jahren und es ging mir immer blendend.

Gibt es da irgendwelche Erfahrungswerte oder reicht es auch, ein paar Tage vor der nächsten Blutabnahme
mit dem trinken auszuhören?

Ihr Falk Krämer

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Re: Alkoholproblem?

Beitragvon Heinrich Hantelbank » 05.08.2017, 22:10

Herr Krämer.
Jedenfalls hat er mir auferlegt, die nächsten vier Monate vollständig auf Alkoholkonsum zu verzichten
um zu sehen, ob sich die Blutwerte verbessern.
Ihr Quacksalber von Arzt will ja nur wissen, ob es einen Zusammenhang zwischen ihren
Leberwerten und ihrem Alkoholkonsum gibt. An Ihr Wohlergehen denkt er dabei nicht.

Ich würde daher vorschlagen, in den nächsten vier Monaten den Alkoholkonsum
zu verdoppeln um zu sehen, ob sich die Blutwerte verschlechtern.
Sie können ja nicht aufgrund einer These ihr ganzes Leben umstellen.

Prost,
Hantelbank

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Re: Alkoholproblem?

Beitragvon Schnake » 06.08.2017, 13:53

Lieber Herr Hantelbank,
der Arzt soll ja dafür sorgen, dass es Herrn Krämer besser geht. Sie würden einem Magersüchtigen
ja wohl auch nicht empfehlen abzunehmen nur um zu sehen ob es ihm danach schlechter geht, oder?

Sie argumentieren teilweise...
Lucky

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Re: Alkoholproblem?

Beitragvon Heinrich Hantelbank » 07.08.2017, 23:49

Fräulein Lucky,
der Arzt soll ja dafür sorgen, dass es Herrn Krämer besser geht.
der war nicht schlecht!
Sie würden einem Magersüchtigen ja wohl auch nicht empfehlen abzunehmen nur um zu sehen ob es ihm danach schlechter geht, oder?
Der Vergleich hinkt, denn Herrn Krämer geht es ja blendend! Wenn ihm der Wein nicht mehr schmecken würde,
dann sähe ich ein Problem. Rund zwanzig Prozent meiner Kunden hat vor ihrem Ableben das Bier nicht mehr
geschmeckt. Gibt es eine offizielle Statistik dazu?

Tatsache ist: 1500 Menschen sterben jährlich durch Alkohol am Steuer. 8000 Menschen beim Sport.
Es ist also gesünder, betrunken nach Hause zu fahren als nach Hause zu joggen.

Festhaltend,
Hantelbank
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Re: Alkoholproblem?

Beitragvon Schnake » 15.08.2017, 21:48

Herr Hantelbank,
das mag ja statistisch gesehen sein, aber durch joggen kommen wenigstens keine anderen Leute zu Schaden.
Würden Sie denn einem normalgewichtigen Menschen eher dazu raten abzunehmen oder zuzunehmen?

Lucky

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Re: Alkoholproblem?

Beitragvon Heinrich Hantelbank » 15.08.2017, 23:38

Weib Luckie.
Durchschnittlich wiegt ein Deutscher rund 80 Kilogramm.
Also so viel wie zwei Heidi Klums oder vier Skispringer.
Wenn Heidi Klum 40 Kilogramm abnehmen würde, dann gäbe es keine Heidi Klum mehr, logisch.

Wenn ich 40 Kilogramm abnehmen würde, dann gäbe es statistisch gesehen noch zwei Heidi Klums und
drei Skispringer.

Ich würde somit einem Normalgewichtigen immer dazu raten zuzunehmen.

Argumentierend,
Hantelbank

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Re: Alkoholproblem?

Beitragvon Gundula Kupka » 19.08.2017, 16:22

Herr Krämer,
laut interner Studien des Deutschen-Weinbauverband e.V. kann Alkohol niemals ein Problem sein.
Es gibt allenfalls Probleme mit dem Umfeld, welches gesellschaftlich anerkannte Getränke immer wieder in ein
schlechtes Licht stellen.
Allein die Tatsache, dass Alkohol mit dem Wort "Problem" in Zusammenhang gebracht wird, ist absurd.
80% meiner Kollegen und Kolleginnen trinken regelmäßig Alkohol, um den harten Alltag zu überstehen.
Ebenso Ärzte, Politiker und selbst Lehrer.
Und die meisten trinken auch Kaffee, um sich wach zu halten. Wie wäre es mit Schlaf?

Differenziert denkend,
Gundula Kupka

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Re: Alkoholproblem?

Beitragvon Heinrich Hantelbank » 20.08.2017, 15:26

Weib Kupka.
Wer hätte gedacht, dass jemand wie Sie zu einer Konversation fähig ist? Und dann noch stichhaltige Argumente bringt?
Hut ab!

Herr Krämer.
Sie sehen schon: Sie befinden sich in guten Händen.

Hantelbank

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Re: Alkoholproblem?

Beitragvon Falk Krämer » 20.08.2017, 21:32

Wertes Wartezimmer,
ich möchte mich ganz herzlich für die vielen guten Ratschläge bedanken. Ich denke ich weiß nun, was zu tun ist.
1.Ich muss niemanden Rechenschaft darüber ablegen, wie ich zu leben habe.
2.Das Leben ist zu kurz, als dass man es in die Hände von irgendwelchen Möchtegernexperten legen sollte.
3.Ich habe die Kontrolle, das weiß ich jetzt!

Kontrolliert und diszipliniert genießend,
Falk Krämer

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Re: Alkoholproblem?

Beitragvon ragnarlotbrock » 21.08.2017, 11:19

Knabbub Krämer,

Natürlich haben Sie das! Nämlich vor GOTT!

Erbost,
Ragnar Lotbrock
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