Ständige Angst und Panik-Attacken.

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Jil
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Ständige Angst und Panik-Attacken.

Beitragvon Jil » 19.06.2017, 19:24

Werter Herr Doktor Haarmann,

da Sie kompetent wirken, hatte ich mal bei Ihnen anfragen wollen nach Rat, bezüglich meines Falles.

(Ich kopiere dies nun aus dem anderen Faden.)

ich habe ständig Ängste. Nicht solche Ängste wie vor der Dunkelheit beispielsweise. Es ist mehr übertrieben zugegeben. Es dreht sich immer um diese eine Person. Eine Person die mir eben sehr wichtig ist und diese Ängste drehen sich um die (sehr unwahrscheinlichen) Möglichkeiten wie ich diese Person verlieren könnte. Glauben Sie mir einfach wenn ich sage diese Ängste sind schwachsinnig, es ist einfach so. Es ist auch oft ein lähmendes Gefühl der Leere. In solchen Augenblick fühlt man sich einfach wie leblos, keinerlei Emotionen, es mag übertrieben klingen aber wie gesagt, entspricht der Wahrheit. Dazu kommen halt diese Ängste, meistens tauchen die einfach so auf und naja..es löst einfach eine starke Panikattacke in mir aus. Ich male mir das schlimmste aus, werde panisch, dadurch noch ängstlicher und so weiter. Es schaukelt sich meist so hoch dass ich wirklich zu keiner Tätigkeit fähig bin und nur Heulkrämpfe haben kann. Ich kann kaum noch meiner Arbeit nachgehen oder sonstiges, natürlich bis jetzt klappts noch irgendwie. Aber es ist auch kräftezerrend und langsam sehe ich keine Möglichkeit mehr wie ich mit diesen Ängsten fertig werden soll. Darum auch der Gedanke alles zu beenden (was aber bisher scheiterte und ich dann auch keine Kraft mehr für habe). Die Angst wird größer und größer. Ich bin derzeitig seit fast nem Jahr in Therapie, es wird nur noch schlimmer. Mir wurde in dem anderen Faden bereits vorgeschlagen mich einer Lobotomie zu unterziehen, aber ich wollte hören was Sie dazu sagen.

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Re: Ständige Angst und Panik-Attacken.

Beitragvon Dr. Aurelius Haarmann » 20.06.2017, 01:08

Patientin Jil.
Ich war so frei und habe mir Ihre Krankenakte zukommen lassen, doch ich brauche mehr Details.
Um was für eine Person handelt es sich? Ritzen Sie sich? Haben Sie Angst vor Spinnen und tragen Sie ihre Haare eher lang oder kurz?
Sind Sie fett, also wiegen sie über 49 Kilogramm?
Und noch eine nebensächliche Frage: Wie oft im Monat brausen Sie sich ab?
Schauen Sie lieber Sat1 oder RTL?
Wen mögen Sie besonders auf diesem Brett?

Bereits Vermutungen habend,

Ihr Dr. Haarmann

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Re: Ständige Angst und Panik-Attacken.

Beitragvon Jil » 20.06.2017, 06:10

Werter Herr Dr. Haarman,

Ich hatte mich früher selber verletzt und verspüre noch oft den Drang dazu. Und ich habe Angst vor Spinnen, mein Haar ist allerdings nur mittellang.

Mein aktuelles Gewicht dürfte um die 55 kg sein (warum alles über 49 kg fett sein soll ist mir unerklärlich). Und ich gehe jeden Tag duschen. Fernseh hasse ich.

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Re: Ständige Angst und Panik-Attacken.

Beitragvon Elder Futhark » 22.06.2017, 00:00

Frau Juliane!

Ich bin zwar sicherlich nicht so kompetent wie der Brettarzt, aber es ist ungesund, täglich zu duschen. Ich persönlich bade einmal monatlich während meiner unreinen Zeit – selbstverständlich mit Kleidung – in der Donau. Seitdem habe ich kaum noch Probleme mit Krankheiten und eine viel reinere Haut. Eventualiter liegen auch Ihre psychologischen Probleme am Vielwaschen. Versuchen Sie doch auch einmal, sich seltener zu waschen!

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Re: Ständige Angst und Panik-Attacken.

Beitragvon Dr. Aurelius Haarmann » 22.06.2017, 02:53

Patientin Jil,
genau diese Antwort hatte ich vermutet.
Das tägliche Brausen zeigt eindeutig auf, dass Sie sich in ihrer Haut nicht wohlfühlen.
Ängste lassen sich nicht abwaschen und wenn diese Ängste durch einen Ihnen nahestehenden
Menschen ausgelöst werden, dann haben Sie ein Problem.

Lieben Sie diesen Menschen?

Dr. Aurelius Haarmann

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Re: Ständige Angst und Panik-Attacken.

Beitragvon Jil » 22.06.2017, 10:05

Herr Doktor Haarmann,

ich liebe diese Person sehr, auch wenn ich Sie oft nicht sehe.

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Re: Ständige Angst und Panik-Attacken.

Beitragvon Heinrich Hantelbank » 24.06.2017, 00:26

Fräulein Jil.
Liebe ist eines der negativsten Gefühle überhaupt.
Es führt zu einer Abhängigkeit und dazu, dass man Dinge tut, die man selbst nicht machen will.
Liebe beruht auf den primitivsten Bedürfnissen des Menschen: Den Drang nach Anerkennung und sechsueller Befriedigung.
Falls diese Bedürfnisse nicht mehr befriedigt werden, dann schlägt Liebe umgehend in Hass um.

Lebenserfahren,
Hantelbank

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Re: Ständige Angst und Panik-Attacken.

Beitragvon Sabine K. » 24.06.2017, 22:14

Herr Hantelbank,
so kann man es natürlich auch sehen...
Sollte man aber deswegen auf Liebe verzichten?

Frustriert,
Sabine K.

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Re: Ständige Angst und Panik-Attacken.

Beitragvon Jil » 24.06.2017, 22:19

Herr Hantelbank,
so kann man es natürlich auch sehen...
Sollte man aber deswegen auf Liebe verzichten?

Frustriert,
Sabine K.
Ich würde ehrlich gesagt nicht verzichten wollen..

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Re: Ständige Angst und Panik-Attacken.

Beitragvon Dagobert Spanner » 25.06.2017, 01:04

Hochverehrtes Fräulein,
der Kamerad Hantelbank hat nicht ganz Unrecht. Spätestens, wenn Sie alt werden, wird man sie
in ein Altenheim bringen oder in ein Zimmer einsperren.
Das hat dann nichts mehr mit Liebe zu tun, sondern mit dem Ansehen in der Gesellschaft.

Lieber würde ich durch eine Kugel sterben,
Hauptmann a.D. Dagobert Spanner


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