Plauderecke

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Hans Gurtner
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Re: Plauderecke

Beitragvon Hans Gurtner » 31.10.2018, 23:33

Werter Herr Zuchtmann.

Leider war ich bei meiner ersten Scheiterhaufen Entzündung schon 22 Jahre alt, und somit muss ich Sie loben schon mit 17 Jahren diese wichtige und ehrenvolle Aufgabe aufgetragen bekommen zu haben.
Da ich am 12. September 1935 geboren wurde, war ich damals im November im Jahre des HERRn 1957 gerade 22 Jahre alt geworden.
Ein etwas verspätetes Geburtstagsgeschenk könnte man sagen.
Werter Herr Zuchtmann. Ihre Methoden in Ehren, aber wann kommt Ihr Weib zur richtigen Arbeit, wenn diese immer so weit gehen muss um an Wasser zu kommen, oder den Schweinestall auszumisten. Derlei Spaziergänge würde ich meinem Weib nicht gestatten. Am Ende werden die Weiber dann noch faul.
Wahrlich, Sie sind ein Herzensguter Mensch und gönnen Ihrem Weibe zu viele angenehme Spaziergänge.
Dass Ihr Knecht das Vaterunser nachlässig gebetet hat ist ein Beweis, dass er mit dem Teufel im Bunde war, oder zumindest ein schlamperter Hund war.
Meine Knechte prüfe ich täglich vor dem Zubette Gehen mit einem Gebet das sie einmal normal, und einmal fehlerfrei rückwärts aufsagen müssen. Beim geringsten Verdacht werden sie einem peinlichen Verhör unterzogen.
Was die statische Berechnung eines Scheiterhaufens angeht so machte ich anfangs auch meine Fehler. Ich schlichtete auch das weiche harzige Holz innen rum auf, anstatt es außen rum zu schlichten. So verbrennt die Hechse zu schnell und sie kann so nicht richtig bereuen, sapperlot.
Gibt man aber das Hartholz innen, verbrennt die Hechse langsamer, aber so fällt der Haufen zu schnell auseinander.
Heute würde ich es außen gut vermischen, dann wäre es gerade richtig.

Mich wieder meiner Stallarbeit zuwendend und für Sie werter Herr Zuchtmann noch einen Rosenkranz betend. Hans Gurtner.
:Bibel

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Re: Plauderecke

Beitragvon Manuel Zuchtmann » 01.11.2018, 20:44

Werter Herr Gurtner

Ich denke, ich kann Sie beruhigen.

Selbstverständlich lasse ich keinen Müssiggang mit gemütlichen Spaziergängen für mein Weib zu. Die Zeit, die es jeweils zur Verfügung hat,
ist streng begrenzt. Fürs Wasserholen (20 km) sind es mit leeren Eimern 20 Minuten, mit vollen Eimern 25 Minuten. Zum Pfarrer (10 km)
sind es 10 Minuten. Mein braver Hund begleitet das Weib dabei immer und sorgt schon für das richtige Tempo.

Unser HH. Inquisitor achtet auch genau auf eine langsame Verbrennung. So können die Hexen über ihre fluchwürdigen Untaten noch richtig
nachdenken, man spart teures Brennholz und die Zuschauer haben mehr von der Zeremonie. Entsprechend genau müssen die Scheiterhaufen
berechnet und aufgeschichtet werden.

In einem Punkt scheint ein Missverständnis vorzuliegen: Nicht ich habe den bewussten Knecht an die Satanisten verkauft, sondern unser redlicher
Herr Pfarrer. Da ich keinen landwirtschaftlichen Betrieb habe, beschäftige ich keine Knechte, sondern nur zwei weibliche Hausangestellte, die ich
auf meiner letzten Ferienreise in die Karibik gekauft habe.

Die Hausanstellten verhörend und Sie, werter Herr Gurtener, ins Gebet einschliessend
Manuel Zuchtmann

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Re: Plauderecke

Beitragvon Hans Gurtner » 02.11.2018, 17:53

Werter Herr Zuchtmann.

Bitte sehen Sie meine in Eile geschriebenen Worte nicht als Kritik. Niemals würde ich mir dies bei einem der redlichen Mitglieder erlauben.
Aber wie Sie ja hier schrieben treiben Sie Ihr Weib gar heftig an, so dass sie auch nicht in Gefahr gerät der Faulheit anheim zu fallen.
So gesehen erweist man dem Weibe einen größeren Dienst, da sie später für ihr Tun ohne Angst, und schlechtem Gewissen vor den HERRn treten kann.
Kaum ein redlicher Mann schaut so auf sein Weib wie Sie es tun.
Den Knecht betreffend dachte ich er sei in Ihrem Eigentum gewesen.
Auch ohne Bauernhof kann man sich einen Knecht halten.
Mein Neffe hat zum Beispiel, obwohl auch er in der großen Stadt lebt, einen Knecht. Genauer einen Stiefelknecht. Es handelt sich um einen ihm zugelaufenen syrischen Staatsbürger welchen mein Neffe aufnahm. Dieser steht die meiste Zeit in der Ecke, und wenn mein Neffe heimkehrt muss dieser ihm die Stiefel ausziehen. Er muss selbige auch reinigen, und immer gut in Schuss halten.
Die langsame Verbrennung lobend, Ihnen werter Herr Zuchtmann ein Grüß GOTT sendend, und die Kappe ziehend, Hans Adam Gurtner. (Mit vollen Namen wie in der Geburtsurkunde)
:Bibel

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Re: Plauderecke

Beitragvon Manuel Zuchtmann » 02.11.2018, 23:40

Werter Herr Gurtner

Natürlich habe ich Ihre Worte nicht als Kritik verstanden.
Im Gegenteil, Hinweise von redlichen Christen sind mir immer willkommen. Vollkommen ist nur der HERR. Wir Menschen können immer
dazulernen. Besonders bedanken möchte ich mich für den Hinweis mit dem Stiefelknecht. Das ist eine knorke Idee. Vielleicht lege ich
mir auch einen zu.

sich höflichst empfehlend,
Manuel Zuchtmann

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Re: Plauderecke

Beitragvon Hans Gurtner » 04.11.2018, 13:56

Werter Herr Zuchtmann.

Das zu hören erfreut aber mein altes Herz besonders. Recht haben Sie natürlich auch, dass nur der HERR unfehlbar ist.
Ich habe mir noch einen schwarzen Flüchtling für die schwarzen Stiefel aus dem Asylheim geholt. Er wollte dort eh nicht mehr bleiben.
Er ist nun der Stiefelknecht für die schwarzen Stiefel, und der braune Syrer für die braunen Schuhe und Stiefel.
Für die weißen Stiefel zum Kirchgang muss ich noch überlegen, wen ich da einstellen könnte.
Vielleicht darf diese Arbeit in Zukunft der Dienstälteste machen. Der Fridolin ist bereits 94 Jahre alt und der bräuchte eh eine etwas leichtere Arbeit.
Mich für den heutigen 3. Kirchgang anlegend und Sie von der Weite mit einem Grüß GOTT grüßend, und die SONNTAGskappe ziehend. Hans Gurtner.
:Bibel

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Re: Plauderecke

Beitragvon Manuel Zuchtmann » 04.11.2018, 23:35

Werter Herr Gurtner

Dass Sie diesen armen Menschen eine so redliche Beschäftigung geben, zeigt einmal mehr Ihr gutes Herz.
Sicher geben Sie ihnen auch noch trockenes Brot zu essen.
Auch dass Sie Ihrem Fridolin bereits mit 94 Jahren eine leichtere Arbeit geben wolle, erweist Sie als keuscher Christ.
Ich selber habe meiner alten Haushälterin Maria zum hundertsten Geburtstag einen halben Tag frei gegeben; sie durfte ihn auf den Knien in
der Kirche verbringen.

den Abendsegen sprechend und Sie höflichst grüssend
Manuel Zuchtmann

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Re: Plauderecke

Beitragvon Hans Gurtner » 05.11.2018, 00:29

Werter Herr Zuchtmann.

Ist es nicht die erste Christenpflicht die Nächstenliebe nicht nur zu predigen, sondern auch zu praktizieren ? Sie machen dies ja auch gewissenhaft, und mit einer Liebe die seinesgleichen erst finden muss.
Als heuer im Frühling der Syrer Addurrahman (Übersetzt Diener GOTTes) auf meinem Hof unerwartet auftauchte, stürzte er sich als erstes auf den im Hof stehenden Schweinetrog.
Das Fressen für die Sauen war bereits im Trog, nur die Sauen waren noch auf der Weide. So hatte Addurrahman keine Konkurrenz, und schon nach 10 Minuten sank er völlig gesättigt, und zufrieden neben dem Trog hernieder.
Da Addurrahman kein schwarzes Brot kennt, labt er sich seither immer am Trog. Da sind beste Kartoffeln, Milch, Küchenabfälle und Mais drinnen.
Der weiß schon was gut ist, gell.
Der Schwarze ist da etwas anders. Der fri,...isst was ihm gerade vor die Füße geworfen wird. Einmal ist mir ein Stück vom Schmalzbrot im Hof aus dem Mund gefallen,.....ja die weitere Szene erspare ich Ihnen hier. Aber zusammenfassend kann ich sagen, die sind ihr Essen allemal wert.
Gestern hat der Schwarze vor Hunger dem Hofhund den Knochen weggenommen und sich dabei einen Schneidezahn ausgebissen.
Sie werter Herr Zuchtmann höflich grüßend, und mir aus seinem Schneidezahn einen Schlüssel-Anhänger machend. Hans Adam Gurtner.
:Bibel

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Re: Plauderecke

Beitragvon Manuel Zuchtmann » 05.11.2018, 22:56

Werter Herr Gurtner

Einmal mehr haben Sie vollkommen recht.
Wir beide sind redliche Christen und üben Nächstenliebe, wo immer es geht.

Ihrem Addurraham gönnen Sie ja eine wirklich reichhaltige und vollwertige Kost und auch Ihr anderer Knecht muss nicht darben.
Aber gehen Sie mit Ihrer Güte nur nicht zu weit. Dass er dem Hund den Knochen weggenommen hat, geht natürlich gar nicht.
Das gute Tier muss ja auch gelebt haben. Der ausgebissene Zahn war die wohlverdiente Strafe des HERRN.

Den Abendsegen auch für Sie, werter Herr Gurtner, betend
Manuel Zuchtmann

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Re: Plauderecke

Beitragvon Hans Gurtner » 05.11.2018, 23:30

Werter Herr Zuchtmann.

So eben kam ich mit zerschundenen Händen von der Holzarbeit in die Stube, und fand Ihr wertes Schreiben. Schon bei den ersten Worten gingen meine Gefühle mit mir durch, und ich musste bitterlich weinen.
Wie recht Sie doch haben, ja, wir sind einfach zu gut für diese Erdenscheibe. Und diese Güte wird dann noch ausgenützt.
Als meine Magd mich weinend in der Ecke sitzen sah, wollte Sie diesen schwachen Moment sogleich ausnutzen. Sie bat mich in der Hoffnung, dass ich auch in diesem Augenblick der Schwäche zusagen würde, ob sie am Samstag für eine Stunde in das Dorf zum Tanz gehen könne, und dafür die Stunde am Abend dranhängen könne.
Unverschämt sind sie diese Dienstboten, sapperlot.
Die unverschämte Dirne mit dem Rohrstock züchtigend, und Ihnen dabei die keuschesten Grüße hinterlassend. Hans Gurtner.
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Re: Plauderecke

Beitragvon Hans Gurtner » 06.11.2018, 08:38

Sehr geehrter Herr Zuchtmann.

Ich gebe Ihnen hier noch einen Verschalt von meinem neuen schwarzen Stiefelknecht. Sie sehen also, er ist ein braver Mann und seine ersten Worte in deutsch war. Hans Gurtner ist mein Schef. (Unredlich Chef)

Den Verschalt einfügend und die Kappe ziehend. Hans Gurtner.
https://www.youtube.com/watch?v=emEwgmFS0Gs
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