Geschichten

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Lazarus Steiner
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Geschichten

Beitragvon Lazarus Steiner » 22.11.2015, 19:25

Werte Herren,
ab nun ist es auch möglich, in diesem Brettbereich Geschichten zu veröffentlichen.
Dabei sollte natürlich stets der echte Autor angegeben werden und es dürfen keine fremden Geschichten unter eigenem Namen veröffentlicht werden.
Unredliche oder gefährliche Inhalte sind zu kennzeichnen.
Ebenfalls ist in diesem Bereich auf die Brettregeln zu achten, insbesondere folgende:
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Jeder Beitrag genießt hier das Urheberrecht, das bedeutet, dass fremde Beiträge nicht unter eigenem Namen weiterverbreitet werden dürfen!

Ich wünsche ein frohes Schreiben! :Bibel
Herr Steiner
Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus:
obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet. (Reinhard Brandt)

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Re: Geschichten

Beitragvon Hans Gurtner » 04.06.2018, 17:50

Werter Herr Steiner.

Bevor ich eine Geschichte erzählen möchte, gestatten Sie mir eine Frage.
Kann eine solche Geschichte auch von meiner seligen Urgroßmutter sein, welche sie mir selbst erzählte ?
Meine Frau Urgroßmutter erzählte mir als Knaben einmal von einem Hexenprozess dem sie höchst selbst als Zeugin beiwohnen konnte.

Fragend, und anschließend im Gebet versinkend, Hans Gurtner.
:Bibel

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Re: Geschichten

Beitragvon Andreas Kreuzer » 05.06.2018, 01:13

Werter Herr Gurtner,

selbstverständlich sind auch Geschichten Ihrer töften
Vorfahren von Belang. Ich bin mir auch sehr sicher, dass
diese Verse sehr lehrreich für die Brettgemeinde wären.

Ihr A. Kreuzer

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Hans Gurtner
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Re: Geschichten

Beitragvon Hans Gurtner » 05.06.2018, 08:50

Werter Herr Kreuzer, einen christlichen Dank für die Auskunft.
Werte Gemeinde, werte Herrn, und Weibsvolk.

Bei der Geschichte meiner werten Frau Urgroßmutter handelt es sich um eine wahre Begebenheit, die sie mir immer als Gute Nacht Geschichte erzählte. Das ist auch der Grund warum die Geschichte noch so lebhaft in meinem Gedächtnis weilt.
Meine Frau Urgroßmutter, geborene Maria Katzenschläger, lebte mit deren Eltern auf einem Bauernhof am Rande von Walding.
Sie war ein sehr frommes Mädchen welches ihren Eltern gerne zur Hand ging, und stets ein Gebet auf den Lippen trug.
Sonderbares tat sich vor den Augen meiner Frau Urgroßmutter, als diese eines Morgens an einem kühlen Herbsttag um 2 Uhr 30, wie täglich noch mit dem Vaterunser auf den Lippen, den hölzernen Melkeimer in der einen Hand, und den Melkschemel in der anderen Hand in den Stall eilte um der Kuh die gar köstlich Milch zu entlocken.
Als sie just anhub die Stall Tür zu öffnen, vernahm sie ein saugend spritzendes Geräusch. Geschwind riss sie die Tür auf und was sie da erblickte, ließ ein leises. "Jessasmaria" über ihre Lippen huschen.
Da stand doch das Nachbar Weib neben der Kuh, ein Melkeimer unter Selbiger, und das Weib ließ die Milch aus den Kuh-Zitzen nur durch Zaubersprüche in den Melkeimer spritzen.
Mit einem Schrei, "Jetzt habe ich dich du Hexe", sprang ihr meine werte Frau Urgroßmutter auf den Rücken, um selbige niederzuringen.
Die wilde Rangelei blieb auch in der Küche nicht ungehört, wo deren Frau Mutter einen Brennnessel-Spinat zum Frühstück bereitete.
Flugs war auch sie im Stall und so banden sie das Hexenweib mit einer Kette an den Barren.
Nachdem meine Frau Urgroßmutter aus dem Dorf die Büttel herbei holte welche das Hexenweib mit einem geweihten Strick verschnürten, wurde diese in den Gemeindeweiler verbracht um ihr den Prozess zu machen.
Das ganze Dorf lief zusammen und gratulierte meiner Frau Urgroßmutter zu dieser mutigen Tat.
Noch am selben Tag begann der Prozess unter der Leitung des eiligst herbeigerufenen Großinquisitors
Herrmann Jakob Sauerbier.
Da das Weib geständig war und erst nicht versuchte den hohen Herrn Lügengeschichten aufzutischen, gewährte man ihr die Gnade sie vor der Verbrennung am Scheiterhaufen zu erwürgen.
Diese edle Aufgabe übertrug man zum Danke meiner werten Frau Urgroßmutter.
Diese tat mit einem Kälberstrick und einen Vaterunser betend ihre Pflicht.
Als die Arme des Hexenweibes erschlafft herab hingen entwich der Teufel mit einem Schrei aus dem Weibe.
Die Menge johlte und alle riefen, "Hurra, die Hexe ist tot".
Genau seit dieser Zeit ward kein Hexenweib mehr gesehen in der Gegend.

Beim Heiligen Vater eine Heiligsprechung für meine werte Frau Großmutter beantragend, Hans Gurtner.
:Bibel


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