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Re: Ich bin Vater geworden

Verfasst: 03.11.2017, 13:31
von Hans Gurtner
Werter Herr Kaiser,

Die Geburt Ihres Sohnes hat mich veranlasst unverzüglich von meinem Traktor zu steigen, mit welchem ich gerade die Wintersaat ausbrachte, um Ihnen zu Ihrem Neugeborenen Eigentum zu gratulieren.
Ich bitte Sie im Namen der Gemeinde das Kindlein wie ein Solches zu behandeln, und dabei nicht auf die Hautfarbe zu achten.
Wenn das Kindlein immer wieder mit Meister Proper gewaschen wird, verblasst auch die Sünde des Weibes mit der Zeit.
Hochachtungsvoll Hans Gurtner.

Re: Ich bin Vater geworden

Verfasst: 03.11.2017, 14:57
von Nepomuk Kaiser
Werter Herr Gurtner,
mein Kind mag zwar ein Neger sein, aber meiner Liebe zu ihm tut das natürlich keinen Abbruch. Die Hautfarbe ist für mich einfach ein Zeichen des HERRn, dass ich mich besonders um meine nordafrikanischen Knechte kümmere.

Aufklärend,
Nepomuk Kaiser

Re: Ich bin Vater geworden

Verfasst: 04.11.2017, 22:44
von Hans Gurtner
Werter Herr Kaiser.

Der HERR mag Neger lieben, aber mich scheint er nicht zu lieben, da er an meinen obigen Text Veränderungen vor genommen hat.
Dies kann nur der HERR, was mich eben zu dieser Annahme verleitete.
Hätte ich ein Negerkind, so würde ich es sicher ab dem 18. Lebensjahr zur Zucht heranziehen. Sind doch die Knechte heute so teuer am Markt dass man sie besser selber züchtet.

Es ist aber der Unglaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht weil es nicht hier ist sondern nirgend wo. Amen.

Re: Ich bin Vater geworden

Verfasst: 27.03.2018, 22:04
von Schlecks Scherge
Des großen Alexander Reich zerfiel; das der alten Römer und das Napoleons ging in Trümmer; sie waren gebaut auf die Gewalt der Waffen. Aber das Reich von Neu-Rom besteht schon fast anderthalbtausend Jahre und wird wer weiß wie lange bestehen, denn es ruht auf dem solidesten Fundament - auf der Dummheit der Menschen

Re: Ich bin Vater geworden

Verfasst: 28.03.2018, 00:30
von Herbert Dettmann
Fräulein Schleckers Scherbe!

Was wollen Sie uns mit Ihrem Beitrag in diesem Kontechst mitteilen?
auf der Dummheit der Menschen
Hier herrscht eine gewisse Ambivalenz vor, denn ein normaler Mensch, also ein Mann, ist nicht infantil.

Reskribierend,
Herbert Dettmann