Bericht: Erziehung des Knaben Vogel

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Nepomuk Kaiser
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Bericht: Erziehung des Knaben Vogel

Beitragvon Nepomuk Kaiser » 18.05.2017, 19:50

Werte Herren,
wie Sie in einem anderen Faden lesen durften, habe ich mich der Erziehung des dümmlichen Knabbuben Vogel angenommen, um ihn von einem weinerlichen Waschlappen zu einem christlichen Mann zu erziehen.

Ich muss zugeben, dass ich anfangs meine Zweifel hatte, ob ich dieser Aufgabe gewachsen bin, denn die ersten zwei Wochen waren überaus nervenaufreibend. Es folgt ein chronologischer Ablauf der bisherigen Ereignisse:

Als ich den Knaben Jens das erste Mal erblickte, war er nicht mehr als ein Häufchen Elend, das sich in Selbstmitleid suhlte. Als ich ihm zur Begrüßung eine leichte Backpfeife verpasste, sank er bereits weinend zu Boden und lamentierte, wie weh ihm das doch tat. Genervt von seinem Gejammere verpasste ich ihm noch eine, warf ihn mir anschließend über die Schulter und verstaute den Trauerkloß hernach im Kofferraum meines VW-Käfers. Während der ganzen Fahrt verhielt er sich ruhig und gab keinen Ton von sich. Als wir bei mir zuhause ankamen, haben wir zunächst einmal gefrühstückt. Auch da gab es einige Komplikationen, da Knabe Jens nur apathisch da saß und keinen Bissen zu sich nahm. Als ich ihn aufforderte, zu essen, widersprach er mir mit tränenerstickter Stimme. Zur Strafe verpasste ich ihm 10 Stockhiebe auf den Rücken. Anschließend folgte der Arbeitstag. Ich teilte Herrn Vogel bei einigen Negern ein, deren Aufgabe es war, das Flußufer per Sense von hohem Gras zu befreien. Das ging bis zum Mittagessen gut, bevor das Gejammere wieder losging. Ihm sei die Sense zu schwer, lamentierte er. Können Sie sich das vorstellen? Ein 16-jähriger Bursche, dem eine Sense von fünf Kilogramm Gewicht zu schwer ist. Angewidert von seinem Gewinsel verpasste ich ihm eins mit der Peitsche und untersagte ihm jegliche Mahlzeiten für die restliche Woche, was er damit kommentierte, dass er sowieso nichts essen wolle. Die restliche Woche verlief ähnlich. Schließlich war es Zeit für die Sonntagsmesse. In meinem ganzen Leben habe ich mich noch nie in der Kirche so sehr geschämt. Weder beugte er beim Betreten vor dem Altar die Knie, noch kannte er das Glaubensbekenntnis auswendig. Zur Strafe zerrte ich ihn nach der Messe zum Pfarrer, der ihn folgerichtig ordentlich durchprügelte.

Die zweite Woche unterschied sich nicht wirklich von der ersten, außer dass er anfing, seine Schlafmatte jede Nacht einzunässen. Natürlich wird die Matte nicht gesäubert, ebenso darf er seit jenem Zeitpunkt nichts mehr nach 15 Uhr trinken. Bei der heiligen Messe hat er dieses Mal daran gedacht, die Knie vor dem Altar zu beugen, jedoch beherrschte er das Glaubensbekenntnis immer noch nicht, wessenthalben ihm auch dieses Mal die Prügeltherapie des Pfarrers nicht erspart blieb.

Ab der dritten Woche fing er endlich an, zu essen. Auch das Geweine wurde endlich weniger. Dennoch erwischte ich ihn jeden Abend in seinem Schlafgemach, wie er weinend und seine Beine umklammernd auf seiner Hundematte saß und dabei vor und zurück wippte. Dafür gab es dann natürlich wieder entsprechende Strafen für den Weichling. Bei der heiligen Messe konnte er dieses Mal das Glaubensbekenntnis auswendig, jedoch vergaß er darauf, sich vor dem Altar niederzuknien, woraufhin das übliche Prozedere erfolgte.

Seit der vierten Woche wirkt er allerdings wie verwandelt. Sein Blick veränderte sich von blauen, dämlichen und kugelrunden Glubschaugen zu einem leeren, aber dennoch stechenden und durchbohrenden Blick. Er scheint keinerlei Emotionen mehr empfinden zu können. Beim Ausführen seiner Arbeit brüllt er jedoch vor Motivation wie ein wild gewordener Bär und isst auch wie ein solcher. Die Verwandlung hat wohl von diesem Zeitpunkt an begonnen und er scheint endlich zu einem jungen Mann zu werden.

Ab nächster Woche werde ich ihm dann Kampfsport beibringen, damit er sich in Zukunft gegen ungehobelte Rüpel wehren kann.


Den Knaben Vogel auf den rechten Weg führend,
Nepomuk Kaiser
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Re: Bericht: Erziehung des Knaben Vogel

Beitragvon Karl Elster (+ 15.6.2017) » 18.05.2017, 20:34

Seit der vierten Woche wirkt er allerdings wie verwandelt. Sein Blick veränderte sich von blauen, dämlichen und kugelrunden Glubschaugen zu einem leeren, aber dennoch stechenden und durchbohrenden Blick. Er scheint keinerlei Emotionen mehr empfinden zu können. Beim Ausführen seiner Arbeit brüllt er jedoch vor Motivation wie ein wild gewordener Bär und isst auch wie ein solcher. Die Verwandlung hat wohl von diesem Zeitpunkt an begonnen und er scheint endlich zu einem jungen Mann zu werden.

Ab nächster Woche werde ich ihm dann Kampfsport beibringen, damit er sich in Zukunft gegen ungehobelte Rüpel wehren kann.

Werter Herr Kaiser,
das ist schön zu lesen. Und wieder wurde ein Bube durch Ihnen auf dem rechten Pfad gebracht.
Leider muß ich meinen Adoptivvater erziehen. Ich muß Ihn ständig züchtigen und Ihm Homoperversionen rausprügeln.
Dazu werde ich einen eigenen Faden aber anlegen
Bedauernd,
Elster

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Re: Bericht: Erziehung des Knaben Vogel

Beitragvon Gunnar Kirsch » 18.05.2017, 22:49

Werter Herr Kaiser,

die Fortschritte Ihres Buben freuen mich sehr. Wie Sie wissen, geht zur Zeit das Büblein Borg in meine Zucht. Vielleicht könnte man die Knaben zur gegebenen Zeit in einem Kampf gegeneinander antreten lassen. Wir könnten so die gute alte Zeit wieder aufleben lassen.

Vorschlagend
Gunnar Kirsch
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Re: Bericht: Erziehung des Knaben Vogel

Beitragvon Manuel Zuchtmann » 18.05.2017, 23:30

Werter Herr Kaiser

Darf ich Ihnen meine Bewunderung für Ihren selbstlosen christlichen Einsatz zu Gunsten des Buben Jens ausdrücken?
Das muss Sie ja wirklich den letzten Nerv kosten und dennoch halten Sie durch. Das tut nur ein wahrer Christ!
Der Bub Jens wird es Ihnen sicher später zu danken wissen.
In der Zwischenzeit dürfen Sie ihn zu Ihrer Entlastung gerne auch ein paar Tage bei mir einstellen. Ich verfüge über einen hauseigenen Karzer
und bin als siebenfacher Familienvater und Lehrer am knorken Torquemada-Gymnasium mit der christlichen Erziehungsmethode bestens vertraut.

Herr Kirsch

Dieses Angebot gilt natürlich auch für den Buben Borg, falls Sie sich einmal für ein paar Tage zur Meditation zurückziehen möchten.

sich anbietend,
Manuel Zuchtmann

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Re: Bericht: Erziehung des Knaben Vogel

Beitragvon Timotheus Tanax » 19.05.2017, 14:58

Werter Herr Kaiser!

Lassen Sie mich den Hut vor Ihnen ziehen, Respekt, Respekt!

Sich ehrfurchtsvoll verneigend,
Tanax
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Re: Bericht: Erziehung des Knaben Vogel

Beitragvon Dagobert Spanner » 20.05.2017, 01:30

Hochverehrter Herr Kaiser,
ich nehme doch an, dass Sie den Buben auch dazu ertüchtigen, einst die Waffe in die Hand zu
nehmen um dem unseren Land zu dienen.
Anders als die sonstige verlotterte Jugend, die sich mit Sprühdosen bewaffnet, und Bushaltestellen
in Drogenumschlagplätze verwandelt.

Hauptmann a.D. Dagobert Spanner

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Re: Bericht: Erziehung des Knaben Vogel

Beitragvon Nepomuk Kaiser » 20.05.2017, 03:37

Herr Spanner,
natürlich werde ich ihn auch den Umgang mit der Waffe lehren. Allerdings befindet er sich erst seit wenigen Wochen in meiner Obhut. Bis es dann wirklich so weit ist, werden wohl noch Monate ins Land ziehen.

Den Erdkeller, der als Herrn Vogels Schlafgemach fungiert, inspizierend,
Nepomuk Kaiser
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Re: Bericht: Erziehung des Knaben Vogel

Beitragvon Markus Elster » 21.05.2017, 17:40

Werter Herr Kaiser,
das ist ja Oberknorke! Der ehemalige Perversling Vogel wird endlich zu einem redlichen Christen.
Christi Eleison,
ME
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Re: Bericht: Erziehung des Knaben Vogel

Beitragvon Markus Maier » 21.05.2017, 19:30

Potzblitz, Weib Elster,

gehen Sie in die Kirche, dann lernen Sie die korrekte Verwendung von "Christe Eleison"!
Vielleicht könnte Ihnen auch gleich der Herr Pfarrer Ihre Albernheiten herausprügeln, sowie Ihnen die Deutsche Sprache beibringen!
Als würde Sie das auch nur ansatzweise erfreuen, dass sich hier ein Mensch zurück in die Herde Gottes, des HERRn begiebt.
Einmal briefen Sie einen zwar hirnverbrannten, aber in der Kernaussage redlichen Beitrag und dann kommt wieder Ihre übliche Ketzerei. Entscheiden Sie sich mal für einen Standpunkt, Sie Fakir!

Schon lange erbost,

Markus Maier
Extra ecclesiam nulla sallus. :Priester

Ihr freundlicher, christlicher Anschnur-Ansprechpartner:
Kontaktieren Sie mich per Privatnachricht
Oder hier: http://ask.fm/MarkusMaierFM/

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Re: Bericht: Erziehung des Knaben Vogel

Beitragvon Markus Elster » 21.05.2017, 19:41

Werter Herr Maier,
der Herr liebt alle gleich viel, So sagt es Luther. Und er hat recht.
Immer evangelisch und Kyrie Eleison
ME
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